SCHRAMBERG (pm) Die Öko­lo­gisch-Demo­kra­ti­sche Par­tei / Fami­lie und Umwelt (ÖDP) betei­ligt sich am Sonn­tag, 8. März an der Demons­tra­ti­on des Trä­ger­krei­ses „End­lich abschal­ten“, einem brei­ten Bünd­nis von Bür­ger­grup­pie­run­gen, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung der Par­tei.

Treff­punkt ist am Bahn­hof in Kirchheim/Neckar ab 12 Uhr. Von dort geht es um 13 Uhr zu Fuß im Demons­tra­ti­ons­zug zum Atom­mei­ler nach Neckar­west­heim, wo ab etwa 14 Uhr die Kund­ge­bung statt­fin­det. Der ÖDP-Orts­ver­band Schram­berg und Kreis­ver­band Rott­weil rufen zum Mit­ma­chen auf und hel­fen beim Tra­gen der drei ÖDP-Sär­ge, die für Tscher­no­byl, Fuku­shi­ma und Neckar­west­heim ste­hen. Sym­bo­lisch schwar­ze Trau­er­klei­dung samt Kopf­be­klei­dung sei emp­feh­lens­wert.

Am 11. März jährt sich der Beginn der Atom­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma zum vier­ten Mal. Noch immer gibt es dort kei­ne Ent­war­nung. Tag­täg­lich kommt es zur radio­ak­ti­ven Ver­seu­chung des Mee­res und der Luft. Rie­si­ge Men­gen an belas­te­tem Was­ser befin­den sich in Hun­der­ten von Stahl­tanks auf dem Gelän­de. Ihre Ent­sor­gung ist unge­klärt.

In Deutsch­land arbei­ten noch immer neun Atom­kraft­wer­ke unter Voll­last mit der stän­di­gen Gefahr eines nuklea­ren Super-GAUs. Für den hoch gefähr­li­chen und dau­er­strah­len­den Atom­müll gibt es nach wie vor kei­ne Ent­sor­gungs­lö­sung, trotz­dem wird ver­ant­wor­tungs­los täg­lich neu­er Atom­müll pro­du­ziert. Der Aus­stieg aus der Atom­kraft – jetzt und welt­weit – bleibt des­halb die zen­tra­le For­de­rung. „Als Zei­chen der Soli­da­ri­tät mit den Men­schen in Fuku­shi­ma und um auf die bestehen­den Risi­ken und Pro­ble­me der Atom­kraft­nut­zung hin­zu­wei­sen, sind wir aus der Regi­on dabei”, schreibt die ÖDP.

Nähe­res unter www.endlich-abschalten.de. Mit­fahr­ge­le­gen­heit bei Kon­takt unter E‑Mail bernd.richter@oedp-bw.de oder Tel. 07422/55288.