Öschprozession bei Sonnenschein auf neuen Wegen

In der Apostelgeschichte wird berichtet, Jesus sei 40 Tage nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren. Seit dem Jahre 370 n.Chr. wird deshalb das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert.

Damit verbunden ist auch die Öschprozession, die einst hinaus in Feld und Flur führte. Dabei wird um Gottes Beistand für eine gute Ernte gebetet. Durch die Wohnbebauung sind Wiesen und Äcker mit der Prozession in einer vertretbaren Zeit nicht mehr zu erreichen.

Weil das Heilig-Kreuz Münster derzeit renoviert wird, führte die Öschprozession von der Kapellenkirche aus in diesem Jahr auf neuen Wegen durch die Stadt. Die erste Station war im Bockshof, dann ging es weiter in den Garten des Kameralamts und schließlich in den Stadtgraben.

Man betete in den Anliegen der Menschen um Brot, Arbeit und Gesundheit. Dekan Martin Stöffelmaier erteilte mit dem Kreuzpartikel den Segen. Die Prozession wurde von den Zünften mit ihren Laternen begleitet. Der Münsterchor sang beim Gottesdienst und bei den einzelnen Stationen.

 

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