Bei zwei Polizeikontrollen haben Beamte des Schramberger Reviers einige Ordnungswidrigkeiten und Straftaten ermittelt. „Neben einer Intensivierung der Bürgernähe durch Fußstreifen ist die Bekämpfung der Einbruchs- und Rauschgiftkriminalität ein wesentlicher Schwerpunkt des Polizeireviers Schramberg“, so Revierleiter Jürgen Lederer zur Begründung für dioe Kontrollen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit komme dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Wohnungseinbrüchen eine besondere Bedeutung zu. Am Donnerstag  hat die Polizei aus diesem Grund zwei Kontrollstellen eingerichtet. Jeweils sieben Beamte waren zunächst in Dunningen und anschließend in Schramberg  im Einsatz.

In Dunningen kontrollierten die Beamten in der Freudenstädter Straße von 16.30 Uhr bis 18 Uhr die Autofahrer und stellten zwei Verkehrsverstöße fest. Neben einem nicht angelegten Sicherheitsgurt haben sie an einem Auto die abgefahrenen Reifen beanstandet.

Schwerwiegendere Verstöße habe es bei der anschließenden Kontrolle in Schramberg in der Bahnhofstraße gegeben so Lederer: Bei einem 30-jährigen Autofahrer bestand der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel. „Eine Überprüfung bestätigte eine Beeinflussung durch Cannabis.“ Um festzustellen wie viel Cannabis der Mann geraucht hatte, hat die Polizei dem Betroffenen eine Blutprobe entnehmen lassen. Beim  Durchsuchen  seines Autos fanden die Beamten gleich noch zwei „Joints“ unde eine geringe Menge weiterer Cannabisblüten.

Nun erwartet den 30-jährigen neben der Anzeige wegen des Fahrens unter berauschenden Mitteln noch eine Strafanzeige wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln. Auch sein Führerschein ist in Gefahr, denn  bei Konsumenten  von  Rauschgift prüft die Führerscheinstelle grundsätzlich „die Geeignetheit zum Führen eines Kraftfahrzeugs“.

Nur wenige Minuten nach dieser Kontrolle haben die Beamten in einem anderen Auto einen Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt, sie fanden ein verbotenes Einhandmesser.

 

 

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