Die­tin­gen (pz). Bei einem Unfall auf der Auto­bahn 81 ist in der Nacht zu Mitt­woch ein aus­ge­büx­tes Pony getö­tet wor­den. Der Auto­fah­rer, der in das frei­lau­fen­de Pferd ras­te, blieb unver­letzt, an sei­nem Wagen aber ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den. Weil noch wei­te­re von einer Kop­pel aus­ge­bro­che­ne Pfer­de ein­ge­fan­gen wer­den muss­ten, sperr­te die Poli­zei die Auto­bahn in bei­den Fahrt­rich­tun­gen.

In der Nacht zum Mitt­woch gegen 0 Uhr sind meh­re­re Pfer­de und Ponys von einem Hof­gut bei Die­tin­gen aus ihrer Kop­pel aus­ge­bro­chen. Sie mach­ten sich auf in Rich­tung A 81.

Als die Her­de die A 81 zwi­schen den Anschluss­stel­len Obern­dorf und Rott­weil erreich­te, lie­fen drei Ponys auf die Fahr­bahn in Rich­tung Stutt­gart. Einem her­an­na­hen­den Auto­fah­rer war es laut Poli­zei nicht mehr mög­lich, aus­zu­wei­chen, wes­halb er mit sei­nem Fahr­zeug ein Pony erfass­te.

Das Tier wur­de durch die Kol­li­si­on getö­tet. Der Auto­fah­rer blieb unver­letzt, an sei­nem Fahr­zeug ent­stand Total­scha­den in Höhe von rund 5.000 Euro.

Wegen der noch frei­lau­fen­den Tie­re muss­te die A 81 in Rich­tung Nor­den bis gegen 1.30 Uhr, in Rich­tung Süden bis gegen 2.15 Uhr, voll gesperrt wer­den.

Unter­stüt­zung erhielt die Ver­kehrs­po­li­zei von den Poli­zei­re­vie­ren Schwen­nin­gen und Rott­weil. Den Poli­zei­be­am­ten und den Hof­be­sit­zern gelang es schließ­lich, die rest­li­chen Pfer­de und Ponys ein­zu­fan­gen und zum Hof zurück­zu­brin­gen. Nach den ers­ten Ermitt­lun­gen müs­sen die Tie­re durch den Elek­tro­zaun der Kop­pel galop­piert sein.