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Rottweil
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Pro­zess um Mord am Hei­li­gen­hof beginnt

Prozess um Mord am Heiligenhof beginnt

Am 5. April vor dem Land­ge­richt Rott­weil

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ROTTWEIL/DEISSLINGEN(him) –  Mit Span­nung erwar­ten vie­le Men­schen in der Regi­on den Pro­zess um den Mord von Anfang Okto­ber auf dem Hei­li­gen­hof zwi­schen Deiß­lin­gen und Nie­dere­schach. Die Staats­an­walt­schaft hat einen 61-jäh­­ri­gen wohn­sitz­lo­sen Mann ange­klagt, weil er einen 38-jäh­­ri­gen Land­wirt ersto­chen haben soll.

Zunächst, so der Vor­wurf, soll der mut­maß­li­che Täter am frü­hen Mor­gen des 6. Okto­bers  im Hof­la­den  des Hei­li­gen­hofs eine jun­ge Frau, die Schwä­ge­rin des spä­te­ren Opfers,  gefes­selt und ver­sucht haben, an Geld zu gelan­gen. Des­halb lau­tet die Ankla­ge neben Mord auch auf räu­be­ri­sche Erpres­sung.

Das spä­te­re Opfer habe den Tat­ver­däch­ti­gen erwischt, es soll zu einem Geran­gel gekom­men sein, so die Staats­an­walt­schaft nach der Tat. Dabei soll der 61-jäh­­ri­ge mit einem Mes­ser auf den Land­wirt ein­ge­sto­chen und ihn töd­lich ver­letzt haben.

Die Poli­zei hat­te den mut­maß­li­chen Täter kurz nach der Tat in einem Wald­stück in der Nähe der Auto­bahn bei Deiß­lin­gen fest­ge­nom­men. Seit­her befin­det der Mann, der aus dem frü­he­ren Jugo­sla­wi­en stammt und staa­ten­los in Ungarn gelebt hat­te,  sich in Unter­su­chungs­haft.

Für den Pro­zess unter Vor­sitz von Rich­ter Karl­heinz Mün­zer sind zehn Ver­hand­lungs­ta­ge bis Mit­te Mai ange­setzt. Das Gericht will sie­ben Zeu­gen und drei Sach­ver­stän­di­ge hören.

 

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