Die Schul­stadt Rott­weil inves­tiert  kräf­tig in ihre Infra­struk­tur. Nach 8,7 Mil­lio­nen Euro für das Leib­niz-Gym­na­si­um im Jahr 2010 und 4,5 Mil­lio­nen zwei Jah­re spä­ter für den Fach­klas­sen­trakt sol­len jetzt 13,5 Mil­lio­nen für das Dros­te-Hüls­hoff-Gym­na­si­um bereit­ge­stellt wer­den.

Der Gemein­de­rat hat bereits in nicht­öf­fent­li­cher Sit­zung einen Teil-Neu­bau beschlos­sen. Die Arbei­ten sol­len im Jahr 2018 begin­nen, in drei Teil­ab­schnit­ten erfol­gen und sich über zehn Jah­re erstre­cken, um die Finan­zie­rung sicher zu stel­len. In den Betrag sei­en bereits 2,3 Mil­lio­nen Mehr­kos­ten ein­ge­rech­net, berich­te­te Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß gegen­über der Pres­se.

Wenn es die Haus­halts­la­ge erlaubt, sol­len die Arbei­ten beschleu­nigt wer­den. „Viel­leicht schaf­fen wir es auch in sechs oder acht Jah­ren“, mein­te Broß. Bis­her sind erst 2,8 Mil­lio­nen finan­ziert. Auf jeden Fall wol­le man „zeitnah“mit den Pla­nun­gen begin­nen. „Wir haben alles eng mit der Schul­lei­tung abge­stimmt“, so der Ober­bür­ger­meis­ter. Zuschüs­se vom Land sind nicht zu erwar­ten.

Zunächst ist ein zwei­ge­schos­si­ger Neu­bau mit zehn Klas­sen­zim­mern und einer Biblio­thek auf dem Schul­ge­län­de in Rich­tung Bis­marck­stra­ße geplant. Nach der Fer­tig­stel­lung fol­gen Sanie­run­gen, sodass kei­ne Con­tai­ner-Lösung nötig ist. Am Schluss steht ein Teil-Abbruch. Die Alter­na­ti­ve zum Teil-Neu­bau wäre eine Kom­plett-Sanie­rung gewe­sen. Die hät­te nach aktu­el­len Berech­nun­gen 11,2 Mil­lio­nen Euro gekos­tet.

Nach Anga­ben des OB gab es auch Über­le­gun­gen, Gym­na­si­en zusam­men­zu­le­gen. Das habe man aber ver­wor­fen, zumal eine gro­ße Schu­le weni­ger Leh­rer bekä­me als drei klei­ne.