(gg). Es geht zunächst in die Tie­fe: Um den thyssenkrupp-Auf­zug­test­turm zu errich­ten, der bald Deutsch­lands höchs­te Aus­sichts­platt­form beher­ber­gen wird, müs­sen die Arbei­ter sich zunächst in Dreck und  Fels gra­ben. Die NRWZ hat die neu­es­ten Fotos von der Bau­stel­le.

So geht‘s in die Tie­fe: Dass der Auf­zugs­test­turm ein gro­ßes Fun­da­ment braucht, ist bekannt. Dass die Bau­ar­bei­ter dafür 32 Meter in die Tie­fe gehen müs­sen, auch. Bloß: Wie bewerk­stel­li­gen sie es, Dreck und Stei­ne aus einer sol­chen Gru­be her­auf zu beför­dern? Zumal die Kan­ten der Gru­be mit­tels Impuls­spren­gung
glatt und senk­recht sein sol­len?

BILDERGALERIE

[Best_Wordpress_Gallery id=„4“ gal_title=„Baustelle Auf­zugs­test­turm 14.11.2014“]

Das frag­te sich auch unser Leser Rudolf Mauch. „Wie kommt der Aus­hub bloß an die Ober­flä­che? Ein Bag­ger
schafft etwa fünf Meter – und dann?“, frag­te sich Mauch.

Die Ant­wort gibt ein Unter­neh­mens­spre­cher von thyssenkrupp: „Das ist gar kein gro­ßes Geheim­nis oder eine beson­ders aus­ge­fal­le­ne Lösung, son­dern eine Stan­dard­pro­ze­dur: Mit­tels Kran wer­den not­wen­di­ge Gerä­te und Maschi­nen in die Gru­be abge­las­sen. Der glei­che Kran dient dann auch dem Mate­ri­al­aus­hub und beför­dert die Maschi­nen anschlie­ßend wie­der an die Ober­flä­che.“

Die­se Arbei­ten ste­hen in den kom­men­den Wochen an.