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Rottweil
Mittwoch, 19. Februar 2020

Rottweil: Zeitkapsel mit Wünschen unter dem ThyssenKrupp-Turm

Rottweil (pm/gg). Die goldene Kugel auf dem Rottweiler Münsterturm beherbergt Zeitzeugen, die erst in vielen, vielleicht erst in 100 Jahren wieder ans Licht kommen sollen. Dinge wie eine Ausgabe der NRWZ, die für die Nachwelt als aktuelle Zeugnisse erhalten werden sollen. Ähnliches plant ThyssenKrupp, der Erbauer des Rottweiler Aufzugtestturms.

Eine Zeitkapsel soll bei der Grundsteinlegung für den Turm in den Boden eingebracht werden. Darin: Wünsche der Rottweiler Bürger. Denn nicht nur im Unternehmen ThyssenKrupp verbänden sich große Erwartungen mit dem Bauwerk, argumentiert der Aufzugbauer. Auch die Menschen in Rottweil machten sich viele persönliche Gedanken zum neuen Leuchtturmprojekt in ihrer Stadt.

ThyssenKrupp lädt daher alle Bürger aus Rottweil und Umgebung ein, mit ihren Gedanken, Wünschen und Ausblicken das Fundament des Testturms zu legen. Per Brief können sie ihre persönlichen Nachrichten für die Zukunft formulieren.

Der Grundstein des Testturms ist als „Zeitkapsel“ konzipiert. Diese ist ein Würfel aus eigens angefertigtem Werkstoff von ThyssenKrupp mit einer Kantenlänge von 90 Zentimetern. Dort werden die persönlichen Wünsche und Erwartungen für die Zukunft verwahrt.

Die Zeitkapsel wird ab dem 8. Dezember im Alten Rathaus in Rottweil ausgestellt und nimmt bis zum 15. Dezember, 11.30 Uhr, alle Briefe der Bürgerinnen und Bürger auf.

ThyssenKrupp Elevator-Europachef Alexander Keller freut sich auf zahlreiche Dokumente zur Grundsteinlegung: „Nicht nur in Rottweil ist der Testturm Thema Nummer 1. Viele Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche verbinden sich mit diesem einzigartigen Projekt. Ich freue mich auf zahlreiche kreative Anregungen der Rottweiler Bevölkerung. In genau zehn Jahren wird die Zeitkapsel dann wieder in einer feierlichen Zeremonie an die Oberfläche gebracht. Es wird spannend zu sehen, inwieweit die Visionen aus Rottweil dann eingetroffen sind.“

Daten zum ThyssenKrupp Testturm

  • Hohe Kapazität – neun Testschächte, davon drei für das innovative MULTI Aufzugssystem, ein Panorama- und ein Feuerwehraufzug
  • Höchste Aussichtsplattform Deutschlands auf 232 Metern Höhe
  • Entworfen von den Star-Architekten Helmut Jahn, Chicago & Prof. Werner Sobek, Stuttgart
  • Innovationsschmiede für Aufzugstechnologie mit Zugang zu mehr als 10.000 Ingenieurstudenten aus der Region

 

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