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Montag, 9. Dezember 2019
Start Rott­weil Round Table spen­det 5500 Euro für Street­ball-Feld am Oms­dor­fer Hang

Round Table spendet 5500 Euro für Streetball-Feld am Omsdorfer Hang

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ROTTWEIL (pm) Der Rott­wei­ler Round Table spen­det 5500 Euro für ein Stree­t­ball-Feld am Oms­dor­fer Hang. Der Table unter­stützt damit das Pro­jekt „Sozia­le Stadt“ der Stadt­bau und hilft, den Zusam­men­halt im Stadt­teil zu stär­ken. Das Geld kam bei einem Klas­sik­kon­zert zusam­men, das der Round Table orga­ni­siert hat­te.

„Dass bei einem Kam­mer­mu­sik­abend über 5500 Euro übrig blei­ben, ist schon eine klei­ne Sen­sa­ti­on. Wir von der Stadt­ver­wal­tung freu­en uns außer­or­dent­lich über die Spen­de und kön­nen das Geld gut gebrau­chen“, sag­te Bür­ger­meis­ter Wer­ner Guhl bei der Scheck­über­ga­be im Rats­saal des Alten Rat­hau­ses. Es sei sehr beacht­lich, was der Rott­wei­ler Round Table mit der klei­nen Mann­schaft von 17 Mit­glie­dern auf die Bei­ne stel­le.

Flo­ri­an May­er, stell­ver­tre­ten­der Prä­si­dent, erklär­te: „Der Round Table hat sich zur Auf­ga­be gemacht, kul­tu­rel­le wie sozia­le Anlie­gen in Rott­weil zu über­stüt­zen.“ Wenn man dann mit einem Kon­zert bei­des nach dem Mot­to „Kunst för­dert Sozia­les“ hin­be­kom­me, sei dies natür­lich ide­al. „Wir dan­ken den vie­len Spon­so­ren, die das Kon­zert­pro­jekt unter­stützt haben. Nur so war es mög­lich, die­sen tol­len Über­schuss zusam­men­zu­be­kom­men.“

Auch Peter Hau­ser von der Stadt­bau freut sich über die Spen­de: „Das Geld kön­nen wir sehr gut gebrau­chen, um die Stree­t­ball-Anla­ge für Jugend­li­che zu rea­li­sie­ren. Das Ziel ist es, mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät für Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne im Quar­tier zu errei­chen und so den sozia­len Zusam­men­halt zu stär­ken. Dafür ist es sehr wich­tig, auch Ange­bo­te für Jugend­li­che wie das Stree­t­ball-Feld zu haben.“

Die Mit­glie­der des Round Tables Rott­weil gehö­ren vie­len ver­schie­de­nen Berufs­grup­pen an. Dies hel­fe der Grup­pe sehr, denn man kön­ne auf Erfah­run­gen aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen zurück­rei­fen und sei dar­über hin­aus gut mit der Fir­men­welt ver­netzt, so May­er. In der Ver­gan­gen­heit lie­fen bereits zahl­rei­che Aktio­nen. So sam­mel­te der Round Table für die Erd­be­ben­hil­fe für L’Aquila und macht jähr­lich mit der Akti­on „Raus aus dem toten Win­kel“ Schü­ler auf Gefah­ren im Stra­ßen­ver­kehr auf­merk­sam. Auch eine Schu­l­ran­­zen-Akti­on der Cari­tas unter­stütz­te der Round Table bereits.

„Uns ist es wich­tig, das gesam­melt Geld auch in Rott­weil ein­zu­set­zen, denn unse­re Mit­glie­der stam­men aus Rott­weil und der Umge­bung. Des­halb wer­den wir auch künf­tig Pro­jek­te in der Stadt för­dern“, beton­te May­er. „Es gibt in unse­rer Wohl­stand­ge­sell­schaft vie­le Men­schen, die am Ran­de leben und auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind, auch in Rott­weil.“ Über die Stadt­gren­zen hin­aus unter­stützt der Round Table aber auch noch gemein­sa­me Pro­jek­te mit ande­ren Tischen, etwa den Auf­bau von Schu­len und wei­te­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Indi­en. Ins­ge­samt hat der Round Table Rott­weil 2014 rund 19.000 Euro an Spen­den­gel­dern gesam­melt.

Bür­ger­meis­ter Wer­ner Guhl ist vom Enga­ge­ment der jun­gen Män­ner beein­druckt: „In die­sem Alter ist man häu­fig stark im Beruf ein­ge­spannt, enga­giert sich in Ver­ei­nen oder ist als jun­ger Vater gefor­dert.“ Sich dar­über hin­aus noch für die Gemein­schaft ein­zu­set­zen, sei vor­bild­lich. „Demo­kra­tie funk­tio­niert nur durch Teil­ha­be. Es geht nicht, dass man immer nur For­de­run­gen an den Staat rich­tet, son­dern auch bereit ist, selbst etwas zu tun.“

INFO: Nach­wuchs ist beim „Round Table“ Rott­weil will­kom­men. Mit­glie­der dür­fen zwi­schen 18 und 40 Jah­re alt sein. Infos gibt’s unter www.rt-224.de.

 

 

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