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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Kul­tur Schram­berg: Bau­ge­schich­te der Ham­burg-Ame­ri­ka­ni­schen Uhren­fa­brik

Schramberg: Baugeschichte der Hamburg-Amerikanischen Uhrenfabrik

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SCHRAMBERG, 10. Okto­ber (pm) – Zum 25-jäh­­ri­gen Jubi­lä­um des Tech­­no­­lo­gie- und Gewer­be­parks H. A.U. zeigt das Stadt­ar­chiv Schram­berg am Sonn­tag eine Aus­stel­lung zur Bau­ge­schich­te der Ham­burg-Ame­­ri­­ka­­ni­­schen Uhren­fa­brik. Erst­mals wer­den eini­ge der Bau­plä­ne der Öffent­lich­keit gezeigt, berich­tet Stadt­trar­chi­var Cars­ten Kohl­mann in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Die Bau­plä­ne der 1875 von Paul Lan­den­ber­ger (1848 bis 1939) im Göt­tel­bach­tal gegrün­de­ten Uhren­fa­brik befan­den sich bis 2012 in einer Alt­re­gis­tra­tur der Stadt­ver­wal­tung Schram­berg. Bei einer Akten­aus­son­de­rung wur­den sie von Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann ent­deckt und als Teil eines gro­ßen Bestan­des his­to­ri­scher Bau­ak­ten von dem ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter Hans-Jörg Ramusch­kat geord­net. In einer Aus­stel­lung zum „Tag der offe­nen Tür“ im Tech­­no­­lo­gie- und Gewer­be­park H. A.U. wird eine Aus­wahl die­ser Bau­plä­ne zusam­men mit Repro­duk­tio­nen von zeit­ge­nös­si­schen Fotos und Post­kar­ten zu sehen sein. Die bau­li­che Ent­wick­lung einer Fabrik im Zeit­al­ter der Indus­tria­li­sie­rung wird dadurch bei­spiel­haft auf­ge­zeigt. Beein­dru­ckend ist bei den Bau­plä­nen vor allem die hohe zeich­ne­ri­sche, ja oft sogar künst­le­ri­sche Qua­li­tät, da sie von den Bau­meis­tern der dama­li­gen Zeit von Hand ange­fer­tigt wur­den. Als Ergän­zung der Aus­stel­lung hat das Stadt­ar­chiv Schram­berg außer­dem eine digi­ta­le Prä­sen­ta­ti­on wei­te­rer Fotos und Post­kar­ten zur Geschich­te der Ham­burg-Ame­­ri­­ka­­ni­­schen Uhren­fa­brik (H. A.U.) und der Unter­neh­mer­fa­mi­lie Lan­den­ber­ger vor­be­rei­tet. Eines der schöns­ten Fotos des Fabrik­kom­ple­xes im Göt­tel­bach­tal, eine Auf­nah­me von Hoffo­to­graf Carl Faist (1872 bis 1948), hat das Stadt­ar­chiv Schram­berg zum Jubi­lä­um „25 Jah­re Tech­­no­­lo­gie- und Gewer­be­park H. A.U.“ als Post­kar­te dru­cken las­sen, die vom Publi­kum als Erin­ne­rung an die­ses Ereig­nis erwor­ben wer­den kann. Die Freun­de der Hei­­mat- und Indus­trie­ge­schich­te kön­nen sich dar­über hin­aus auf ein inter­es­san­tes Lite­ra­tur­ange­bot des Stadt­ar­chivs Schram­berg mit meh­re­ren schon lan­ge ver­grif­fe­nen Büchern freu­en. Erhält­lich sind meh­re­re Exem­pla­re der Fest­schrift zum 100-jäh­­ri­gen Jubi­lä­um der Uhren­fa­brik Gebrü­der Jung­hans von Franz Lud­wig Neher aus dem Jahr 1961, das Buch „Ham­burg Ame­ri­can Clock Com­pa­ny“ von Karl Koch­mann aus der in den USA erschie­ne­nen Rei­he „European Clock­ma­king“ aus dem Jahr 1980 und als beson­de­re Rari­tät auch die Fest­schrift zum 50-jäh­­ri­gen Jubi­lä­um der Ham­burg-Ame­­ri­­ka­­ni­­schen Uhren­fa­brik (H. A.U.) aus dem Jahr 1925. Info: Die Aus­stel­lun­gen des Stadt­ar­chivs und Stadt­mu­se­ums Schram­berg kön­nen am Sonn­tag von 11 bis 18 Uhr im Tech­­no­­lo­gie- und Gewer­be­park H. A.U. besich­tigt wer­den (Bau 18, 2. OG).

 

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