SCHRAMBERG (pz) – Weil sich an einem BMW weder die Türen, noch die Fens­ter von innen öff­nen lie­ßen, war eine 42-jäh­ri­ge Frau mit einem drei­jäh­ri­gen Kind am Mitt­woch­spät­nach­mit­tag auf einem Park­platz „Am Müh­len­gra­ben” in einem Auto ein­ge­schlos­sen.

Wegen bestehen­der Son­nen­ein­strah­lung und der damit ver­bun­de­nen Erwär­mung hat­te die 42-Jäh­ri­ge dem Jun­gen und sich selbst schon mög­lichst vie­le Klei­dungs­stü­cke aus­ge­zo­gen. Eine Pas­san­tin bekam kurz vor 16 Uhr die miss­li­che Lage der ein­ge­sperr­ten Frau mit und ver­stän­dig­te die Poli­zei.

Nach dem Ein­schla­gen einer Sei­ten­schei­be – natür­lich mit dem Ein­ver­ständ­nis der Fahr­zeug­insas­sin – konn­te die ein­tref­fen­de Poli­zei­strei­fe zusam­men mit der eben­falls zum Park­platz geeil­ten Feu­er­wehr Schram­berg die Ein­ge­schlos­se­ne und den drei­jäh­ri­gen Jun­gen aus dem bereits stark erwärm­ten Fahr­zeug befrei­en.

Eine DRK-Besat­zung küm­mer­te sich um die schon leicht dehy­drier­ten Per­so­nen, die jedoch kei­ne Ver­let­zun­gen davon­ge­tra­gen hat­ten. Kurz danach kam der Fah­rer des Autos hin­zu. Wie sich her­aus­stell­te, hat­te die­ser beim Ver­las­sen des Park­plat­zes das Fahr­zeug ver­se­hent­lich mit der Funk-Fern­be­die­nung ver­schlos­sen.