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Samstag, 7. Dezember 2019
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Schramberg

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SCHRAMBERG (pz) – Ver­mut­lich weil er zu früh aus dem Bett geklin­gelt wur­de, hat am Frei­tag­mor­gen, gegen 8.45 Uhr, ein 22-jäh­­ri­ger Auto­be­sit­zer in der Kirn­bach­stra­ße mit einem Ein­kaufs­korb auf einen 61-jäh­­ri­gen Arbei­ter ein­ge­schla­gen. Der Arbei­ter war beauf­tragt, in einem Hal­te­ver­bots­be­reich eine wei­ße Zick-Zack Linie auf der Fahr­bahn anzu­brin­gen. 

Dies hat­te die Stadt ange­ord­net, damit die gro­ße Feu­er­wehr­dreh­lei­ter im Fal­le eines Feu­ers in einer Flücht­lings­un­ter­kunft an der Kirn­bach­stra­ße einen Auf­stell­platz findet.Die sei aus Sicher­heits­grün­den so vor­ge­schrie­ben, heißt es aus dem Rat­haus.

Damit hat­te ein rabia­ter Auto­be­sit­zer wohl ein Pro­blem. Weil im Ver­bots­be­reich ein Auto geparkt war, klin­gel­te der Maler an ver­schie­de­nen Gebäu­den,  um den Auto­be­sit­zer zu bit­ten, das Fahr­zeug zur Sei­te zu fah­ren.  Der 61-Jäh­­ri­ge war auch schnell erfolg­reich, hat­te den Rich­ti­gen gefun­den. Aller­dings freu­te sich der 22-Jäh­­ri­ge Fahr­zeug­hal­ter über­haupt nicht und beschimpf­te den Maler  aufs übels­te.

Als der 61-Jäh­­ri­ge zur Doku­men­ta­ti­on das ver­bots­wid­rig abge­stell­te Fahr­zeug foto­gra­fier­te, hol­te der jun­ge Mann einen Ein­kaufs­korb aus sei­nem Wagen und schlug auf sein Gegen­über ein, der glück­li­cher­wei­se nicht ver­letzt wur­de. Der jun­ge Mann muss sich nun in einem Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Kör­per­ver­let­zung und Belei­di­gung ver­ant­wor­ten.

 

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