Ziehen in Sachen Talumfahrung an einem Strang: Der CDU-Fraktionsvorsitzende Clemens Maurer, die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle, Oberbürgermeister Thomas Herzog und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Mirko Witkowski (von links). Foto: Pfaff

SCHRAMBERG (pm) – Auf Ein­la­dung der SPD Schram­berg besuch­te die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der SPD-Land­tags­frak­ti­on,  Sabi­ne Wöl­f­le,  zum The­ma Tal­um­fah­rung B462 das Schram­ber­ger Rat­haus. Über den Besuch berich­tet die Stadt­ver­wal­tung:

Wöl­f­le sitzt seit die­ser Legis­la­tur im Ver­kehrs­aus­schuss des Land­tags. Am Aus­tausch nah­men Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog, SPD-Orts­ver­eins­vor­sit­zen­der und Gemein­de­rat Mir­ko Wit­kow­ski sowie CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Cle­mens Mau­rer teil.

Zur Ent­las­tung der Bür­ger und des Ver­kehrs hat sich die Stadt bereits in den 90er Jah­ren über­par­tei­lich auf eine Lösung mit zwei Tun­neln fest­ge­legt. Die­se wür­de etwa 120 Mil­lio­nen Euro kos­ten. Vor allem die topo­gra­fi­sche Vor­aus­set­zung in Bezug auf Höhen­un­ter­schie­de aber vor allem  die West-Ost–Achse zwi­schen der A5 in Rich­tung  A81 sind gute Grün­de für die Tal­um­fah­rung, denn tag­täg­lich fah­ren über 20.000 Kraft­fahr­zeu­ge durch Schram­berg.

Durch die Prio­ri­sie­rung der Ver­kehrs­pro­jek­te sei­tens der letz­ten Lan­des­re­gie­rung und die Fest­le­gung des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans rückt die Rea­li­sie­rung näher. Wie sich jedoch der Pla­nungs­stand ent­wi­ckelt, ist zur­zeit jedoch noch unge­wiss. Für Wöl­f­le ist die Tal­um­fah­rung ein wich­ti­ges Ver­kehrs­pro­jekt. „Die Tal­um­fah­rung B462 ist ein letz­tes Nadel­öhr, wel­ches für eine durch­gän­gi­ge Ost-West-Ver­bin­dung in Süd­ba­den geschlos­sen wer­den muss“, so die Abge­ord­ne­te.

Ober­bür­ger­meis­ter Her­zog und Wöl­f­le ver­ein­bar­ten, sich künf­tig gemein­sam für die Tal­um­fah­rung ein­zu­set­zen. Im kom­men­den Jahr wol­len die bei­den beim Regie­rungs­prä­si­di­um die wei­te­re Durch­füh­rung bespre­chen.