Schüler lernen Gefahren der neuen Medien kennen

ROTTWEIL – Auch in diesem Schuljahr fand auf Initiative der Mutlimedia-Beraterinnen Maria Engelhard und Annette Hölle eine medienpädagogische Informationsveranstaltung an der Nell-Breuning Schule statt. Hauptkommissar Josef Bronner vom Referat für Prävention des Polizeipräsidiums Tuttlingen klärte Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen an zwei Vormittagen über die Gefahren beim häufig allzu sorglosen Umgang mit den neuen Medien auf.

Jeder hat schon von Identitätsdiebstahl, Datenklau und Cybermobbing gehört. Aber wer rechnet schon damit, dass diese Gefahren beim alltäglichen Umgang mit Smartphone, Tablet oder Computer tatsächlich ganz schnell real werden können? „Nur eine größere Kompetenz und ein wachsendes Problembewusstsein im Umgang mit neuen Medien kann gerade auch junge Menschen davor bewahren, selbst zum „Täter“ zu werden, wenn eventuell ohne langes Nachdenken persönliche Fotos von Mitschülern ins Netz gestellt und kommentiert werden.“ so Bronner. Auch der richtige Umgang als Betroffener von Cybermobbing und die Vorstellung von Unterstützungsangeboten waren ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hatten durch die lebensnahen Beispiele, Medien und Materialien zudem Gelegenheit, sich sowohl mit Opfern als auch mit Tätern zu identifizieren und sich dadurch auch ganz persönlich mit den Gefahren und schließlich auch den möglichen Folgen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus gab Bronner aktuelle Informationen zu notwendigen Schritten nach einem möglichen Handyklau und nützlichen Internetlinks für Jugendliche.

 

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