Schwarzwaldverein Schramberg ehrt Anton Prenning

Mitgliederehrung (von links): Bernd Verwold, Silvia Koneyl, Monika Flaig, Anne Eckhardt, Wolfgang Flaig, Anton Prennig, Werner Mayer, Carl-Jens Haas, Henry Beers (vorn), Oswald Kammerer.

Eine Herzen­san­gele­gen­heit war es dem Vor­stand und den Mit­gliedern im Schwarzwald­vere­in Schram­berg, Anton Pren­nig in ihrer diesjähri­gen Gen­er­alver­samm­lung zu würdi­gen.

Vor­sitzen­der Wolf­gang Flaig sagte in sein­er Lau­da­tio: „38 Jahre warst Du in ver­ant­wortlich­er Tätigkeit, hier­für möcht­en wir Dir im Namen der Orts­gruppe Schram­berg ein her­zlich­es Dankeschön aussprechen“.

Seit 1980 im Vor­stand des Schwarzwald­vere­ins Schram­berg, küm­merte sich Anton Pren­nig in all diesen Jahren um den Naturschutz, der ihm beson­ders am Herzen liegt. Par­al­lel dazu übte er auch das Amt des Wege­warts aus, mit Aus­nahme der Zeit von 1990 bis 1999.

In den Jahren 2000 bis 2005 war eine beson­ders große Auf­gabe zu stem­men: die neue Wegekonzep­tion. In Zusam­me­nar­beit mit dem Hauptvere­in in Freiburg ent­stand ein kom­plett zusam­men­hän­gen­des Wegenetz im ganzen Schwarzwald. Anton Pren­nig hat diese Mam­mu­tauf­gabe mit Bravour für das Schram­berg­er Gebi­et gemeis­tert und alle Spaziergänger und Wan­der­er prof­i­tieren bis heute und auch kün­ftig von dieser Leis­tung.

Darüber hin­aus war  es ihm ein großes Bedürf­nis, die Zusam­men­hänge in der Natur und im Naturschutz den Mit­gliedern im Vere­in und auch Gästen während gemein­samer Wan­derun­gen nahezubrin­gen. Bei den jährlichen naturkundlichen Wan­derun­gen, an die sich Anton Pren­nig gerne erin­nert, ließ er die Teil­nehmer an seinem detail­lierten Wis­sen teil­haben, seine Vorträge bein­hal­teten nicht sel­ten auch kul­turhis­torische Aspek­te. 

Ehrun­gen jed­er Art hast Du in Dein­er beschei­de­nen Art in der Ver­gan­gen­heit immer abgelehnt, obwohl Du es ver­di­ent hättest“ erk­lärte der Vor­sitzende Wolf­gang Flaig, „doch heute wollen wir unser­er Ehrung Aus­druck ver­lei­hen. 38 Jahre für die Natur im Ein­satz, was liegt da näher als ein Geschenkko­rb aus dem Naturladen und wir haben einen Schram­bergGutschein beige­fügt, mit dem Du in Schram­berg­er Geschäften nach Dein­er Wahl (oder der Dein­er Frau) einkaufen kannst.“

Denn stets kon­nte Anton Pren­nig auch auf die Unter­stützung und tatkräftige Mith­il­fe sein­er Frau Gertrud bauen, ein Blu­men­strauß soll den Dank und die Anerken­nung dazu über­brin­gen. Anton Pren­nig hat sich nun, im Alter von 87 Jahren aus dem Gremi­um ver­ab­schiedet und seine Vor­stand­skol­le­gen wün­schen ihm und sein­er Frau alles Gute für die Zukun­ft.

Ehrung für Anton Pren­nig. fotos: pm

 

Auf die übri­gen Vor­standsmit­glieder kann der Vor­sitzende Wolf­gang Flaig weit­er­hin bauen, sie alle wur­den ein­stim­mig für drei Jahre wiedergewählt. Der Vor­sitzende berichtete, daß sich der Hauptvere­in als Eigen­tümer des Gedächt­nishaus­es um einen Nach­fol­ger für das Pächtere­hep­aar King bemüht, die ihren Ver­trag zum Jahre­sende gekündigt haben.

Wern­er May­er ist zweit­er Vor­sitzen­der, er hat die diesjährige Wan­der­woche in der Steier­mark für den Vere­in ver­mit­telt und bei ihm sind die aktuellen Unter­la­gen dazu zu haben. Carl-Jens Haas, seit 37 Jahren im Vor­stand tätig, wird weit­er­hin das Amt als Kassier ausüben. 

Moni­ka Flaig, Fachwartin für Wege, berichtete das Neueste aus ihrem Fach­bere­ich, das sie 2017 nach ein­er 3-jähri­gen Über­gangszeit als Stel­lvertreterin über­nom­men hat. Im Gebi­et Schram­berg sind 104 Kilo­me­ter Wan­der­wege zu betreuen, darunter der Ost­weg mit schwarz-rot­er Raute, die Zugangswege zu den Fer­n­wan­der­we­gen sind mit blauer Raute markiert. Die örtlichen Wan­der­wege fol­gen der gel­ben Raute. Die Wan­der- und Hin­weistafeln sind auf 78 Stan­dorte verteilt, vier davon mussten wegen Beschädi­gun­gen im ver­gan­genen Jahr erset­zt wer­den. Der neue Genießerp­fad „Bur­genpfad Schram­berg“ ste­ht kurz vor der Vol­len­dung und wird voraus­sichtlich im April vom Deutschen Wan­derin­sti­tut zer­ti­fiziert.

Bernd Ver­wold hat sich noch ein­mal für das Amt des Wan­der­warts zur Ver­fü­gung gestellt, damit genü­gend Zeit für die Inte­gra­tion eines möglichen Amt­san­wärters bleibt. Im abge­laufe­nen Jahr hat­te Bernd Ver­wold einen Zuwachs von 41 Teil­nehmern bei den Wan­derun­gen zu verze­ich­nen, ins­ge­samt absolvierten also 605 Wan­der­fre­unde im Dien­ste ihrer Gesund­heit eine Strecke von 227 Kilo­me­ter.

Anne Eck­hardt hat für ihren Bere­ich ‘Schrift­führer und Öffentlichkeit­sar­beit‘ eine Stel­lvertreterin und eine Ver­stärkung für den Vor­stand im Schwarzwald­vere­in Schram­berg gewon­nen: ein her­zlich­es Willkom­men an Sil­via Koneyl.

Der frühere Vor­sitzende Hans Häck­el, der die Ent­las­tung des Vor­stands her­beiführte, bestätigte ein gut funk­tion­ieren­des Vere­insleben. Davon kon­nte sich die Ver­samm­lung beim anschliessenden gemütlichen Teil des Abends überzeu­gen: die Erin­nerun­gen in einem Film von Anne Eck­hardt reicht­en bis ins Jahr 2001 zurück, als sie das erste Mal eine Wan­der­woche miter­lebte. Liebevoll im Vere­in aufgenom­men, brachte sie ihren Dank in ein­er kleinen Zeitreise zum Aus­druck, die sämtliche jährlich erlebten Wan­der­reisen umfasste.

Bernd und Evi Ver­wold, die diese Reisen seit 2005 geplant, organ­isiert und geführt hat­ten, erhiel­ten als Dankeschön ein Foto­buch mit den schön­sten Auf­nah­men, dem jew­eili­gen Pro­gramm und Denkwürdi­gem aus diesen Wan­der­wochen. Her­rliche Natur und Land­schaften wech­sel­ten sich auf Film­se­quen­zen und Bildern ab mit den Per­so­n­en, die den Vere­in im Lauf der Jahre prägten, den Wan­der­ern, Wan­der­führern und Vor­sitzen­den, darunter Roland Eck­hardt, der ab dem Jahr 2000 im Vere­in fünf Jahre lang den Vor­sitz innehat­te und danach noch einige Zeit als zweit­er Vor­sitzen­der fungierte. Auss­chnitte aus Ver­samm­lun­gen, Son­nwend­feiern und dem Jubiläum im Jahr 2015 run­de­ten die Präsen­ta­tion ab, die schöne Erin­nerun­gen an gemein­same Erleb­nisse in den anschliessenden Gesprächen wachrief.

Ehrung langjähriger Mit­glieder

25 Jahre: Oswald Kam­mer­er, Dun­nin­gen und Maria Kam­mer­er, Dun­nin­gen

40 Jahre: Karl Ech­le, Elis­a­beth Mauch, Karl Ströh­le, Horst Ham­mer und Mar­tin Ham­mer

50 Jahre: Hen­ry Beers, Kon­rad Brant­ner und Franz Fehren­bach­er

60 Jahre: Franz Graf von Bissin­gen, Knut Derk­mann, Anneliese Hun­zinger und Ida May­er.