Auf der nächtlichen, regennassen Autobahn 81 bei Empfingen hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Fünf Menschen sind zum Teil schwer verletzt worden. An dem Unfall waren nach Angaben der Polizei vier Fahrzeuge beteiligt.

Mehr als 50.000 Euro Sachschaden und fünf verletzte Personen sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 0.30 Uhr, auf der Bundesautobahn 81 kurz vor der Anschlussstelle Empfingen. Ein 36-Jähriger war auf dem linken Fahrstreifen mit seinem Porsche bei starkem Regen zu schnell in Richtung Stuttgart unterwegs und geriet ins Schleudern. Er kollidierte mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Passat, sodass beide Fahrzeuge in die Leitplanken prallten.

Ein nachfolgender Volvo-Fahrer versuchte noch, den Unfallautos auszuweichen, um Schlimmeres zu verhindern. Er touchierte bei diesem Manöver jedoch noch leicht einen weiteren Wagen und prallte auch in den Passat.

Eine Mitfahrerin des Porsche-Sportwagens, die im Fond saß, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Sie wurde vor Ort vom Notarzt versorgt. Der Beifahrer des Porsches sowie die Fahrer des Passat und des Volvos wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme war die Autobahn bis 1.40 Uhr voll gesperrt. Die Verkehrspolizei Zimmern o. R. und ein Sachverständiger ermitteln jetzt den genauen Unfallhergang.

Bereits am Freitag hatte sich ein Unfall auf regennasser Fahrbahn auf der A 81 ereignet. Rund 11.000 Euro Sachschaden waren die Bilanz. Gegen 12.20 Uhr war eine 46-jährige Mercedesfahrerin auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Tuningen und Villingen-Schwenningen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten. Der Wagen prallte in die Leitplanken. Die 46-Jährige blieb unverletzt.

 

 

 

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