Stiftung baut weiter

Bauliche Entwicklung der Stiftung in Heiligenbronn mit OB Herzog erörtert

8
Im Jahresgespräch von Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog (Mitte) und den Vorständen Hubert Bernhard (links) und Dr. Michael Wollek standen konzeptionelle und bauliche Entwicklungen der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn im Mittelpunkt. Foto: Graf/Stiftung St. Franziskus

Die Vor­stän­de der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn, Hubert Bern­hard und Dr. Micha­el Wol­lek, erör­ter­ten im Jah­res­ge­spräch mit dem Schram­ber­ger Ober­bür­ger­meis­ter die bau­li­che Ent­wick­lung der Stif­tung im Stadt­teil wie auch die Gesamt­stra­te­gie des sozi­al­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­mens. Dar­über berich­tet die Stif­tung in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Die Stif­tungs-Vor­stän­de stell­ten dem OB die jüngst ver­ab­schie­de­te Fort­schrei­bung der Gesamt­kon­zep­ti­on der Stif­tung St. Fran­zis­kus Hei­li­gen­bronn vor mit der Stra­te­gie 2030, in die die Ziel­set­zun­gen der Auf­ga­ben­fel­der Behin­der­ten­hil­fe, Alten­hil­fe und Jugend­hil­fe wie auch der Refe­ra­te und Stabs­stel­len ein­flie­ßen. Der Stif­tungs­rat hat die­se Gesamt­kon­zep­ti­on ein­stim­mig gut­ge­hei­ßen.

Im Blick­punkt des Jah­res­ge­sprächs stan­den auch die aktu­el­len Bau­vor­ha­ben der Häu­ser Lau­ra und Vitus in Hei­li­gen­bronn sowie des Wohn­heims Tobi­as in Wald­mös­sin­gen, bei denen die Stif­tung auf einen bal­di­gen Bau­be­ginn hofft. Die Aus­schrei­bungs­er­geb­nis­se wer­den noch vom Kom­mu­nal­ver­band Jugend und Sozia­les (KVJS) geprüft. Die Vor­stän­de gehen davon aus, dass spä­tes­tens nach den Som­mer­fe­ri­en mit den Maß­nah­men für die Wohn­hei­me und die För­der­stät­te begon­nen wer­den kann. Auch über die Pla­nung der neu­en Schul­sport­hal­le, die ab 2019 rea­li­siert wer­den soll, wur­de OB Her­zog unter­rich­tet.

Erweiterungsbau beim Schulzentrum St. Benedikt erfordert Straßenbau

Zuneh­men­de Schü­ler­zah­len in den bei­den Son­der­päd­ago­gi­schen Bil­dungs- und Bera­tungs­zen­tren (SBBZ) der Stif­tung haben schon jetzt dazu geführt, dass das 2012 ein­ge­weih­te Schul­zen­trum St. Bene­dikt an sei­ne Gren­zen gesto­ßen ist und die Stif­tung einen Erwei­te­rungs­bau für die­se Schu­len plant. Wie die Vor­stän­de aus­führ­ten, soll­te damit spä­tes­tens 2020 begon­nen wer­den, um der Raum­not begeg­nen zu kön­nen.

Für die­se Erwei­te­rung der Schu­len ist es aller­dings auf­grund der in Fra­ge kom­men­den Grund­stü­cke not­wen­dig, dass die Stadt Schram­berg die im Bebau­ungs­plan vor­ge­se­he­ne neue Zufahrt von der Lan­des­stra­ße zum Stif­tungs­ge­län­de hin­ter dem jet­zi­gen Schul­bau St. Bene­dikt rea­li­siert und hier­über die Erschlie­ßung des wei­te­ren Schul­ge­bäu­des erfol­gen kann. Mit der neu­en Anbin­dung könn­te auch die im Plan eben­falls bereits ent­hal­te­ne Ent­las­tung der Lich­ten­au­stra­ße umge­setzt wer­den. OB Her­zog nimmt die­ses The­ma mit in die anste­hen­den Haus­halts­plan­be­ra­tun­gen der Stadt für 2019.

Stadt Schram­berg und Stif­tung St. Fran­zis­kus haben auch den Pacht­ver­trag über das Grund­stück für den öffent­li­chen Spiel­platz in Hei­li­gen­bronn gegen­über dem Schul­zen­trum St. Bene­dikt für wei­te­re 25 Jah­re ver­län­gert. Die Stif­tung stellt die Flä­che unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung, die Stadt ist für die Instand­hal­tung und Pfle­ge ver­ant­wort­lich. Die ande­ren Spiel­plät­ze in Hei­li­gen­bronn sind im Eigen­tum der Stif­tung und wer­den von ihr gepflegt.

Diesen Beitrag teilen …