Sturmschäden im Bernecktal: Vollsperrung im August

"Lebensgefahr durch herabstürzende Steine".

Orkantief Burglind hinterließ auch im Bernecktal seine Spuren. Fotos: pm

Von Mon­tag an schon wird das Ber­neck­tal etwa vier Wochen für den Durch­gangs­ver­kehr kom­plett gesperrt. Das teilt am Don­ners­tag die  Graf-von-Bis­sin­gen-Forst­ver­wal­tung in Abstim­mung mit der Stadt­ver­wal­tung Schram­berg mit.

Das Orkan­tief Burg­lind ver­ur­sach­te am 3. Janu­ar in der Regi­on hef­ti­ge Sturm­schä­den, so auch im Ber­neck­tal in Eigen­tums­flä­chen der Graf-von-Bis­sin­gen-Forst­ver­wal­tung. „Drin­gend aku­te Gefähr­dungs­stel­len ent­lang der L 175”  habe die Forst­ver­wal­tung am 24. Janu­ar auf­ge­ar­bei­tet und damit ent­schärft.

Umge­stürz­te Bäu­me haben die Fang­zäu­ne beschä­digt.

Durch die Ent­wur­ze­lung (Auf­tel­le­rung) der meis­ten Bäu­me liegt sehr viel loses Geröll im Hang, in den ver­keil­ten Sturm­höl­zern und in den beschä­dig­ten Fang­zäu­nen”, heißt es in der Mit­tei­lung wei­ter. Eine Auf­ar­bei­tung der Sturm­höl­zer seit nach einer Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung  in den Hang­be­rei­chen ohne eine Voll­sper­rung der L 175 aus Sicher­heits­grün­den nicht durch­führ­bar. Die Foerts­leu­te müs­sen 300 bis 400 Fest­me­ter  Sturm­holz auf­ar­bei­ten.

Die von der Gro­ßen Kreis­stadt Schram­berg geneh­mig­te Voll­sper­rung wer­de vor­aus­sicht­lich ab Mon­tag, 30. Juli bis spä­tes­tens Sams­tag, 25. August erfol­gen. Der Abschnitt zwi­schen Haus Ber­neck 90, dem E-Werk Jung­hans und Haus Ber­neck 91 bei der Teu­fels­kü­che wer­de in die­sem Zeit­raum für sämt­li­chen Ver­kehr voll gesperrt sein, auch für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer.

Zur Begrün­dung heißt es, es bestehe „Lebens­ge­fahr durch her­ab­stür­zen­de Stei­ne”.

Bei sol­chen Bäu­men hält kein Stahl dage­gen.

Die Umlei­tungs­stre­cke wird aus­ge­schil­dert und erfolgt über die L177, Schram­berg, Kirn­bach­tal, über Hardt, Alten­bur­ger Stei­ge nach Ten­nen­bronn.

Im kom­men­den Jahr wer­den wei­te­re Fels­be­räu­mungs­ar­bei­ten im Ber­neck­tal  statt­fin­den. Dann soll aber die Stre­cke ein­sei­tig befahr­bar blei­ben. Mehr dazu dem­nächst.