Tös-Gesellschaft am „Schramberg-Stein” in Lachen

Jahresausflug der Bürgervereinigung Freiamt Tös

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Die Tös-Reisegruppe stellte sich am „Schramberg-Stein“ beim Ufer des Zürichsees zum Erinnerungsfoto. Foto: Carsten Kohlmann

SCHRAMBERG (pm) – Das Frei­amt Tös Schram­berg war ähn­lich wie im ver­gan­gen Jahr wie­der­um mit einem beson­de­rem „Schram­berg-Bezug“ unter­wegs. Besuch­te man auf geschicht­li­chen Spu­ren in 2015 den Rochus-Merz-Her­kunfts­ort Staf­fel­fel­den wähl­te man die­ses Jahr die Part­ner­stadt Lachen am obe­ren Zürich­see als Ziel des Mai-Aus­flu­ges.

Für den ver­hin­der­ten Schult­heiß Her­mann Rei­chert, der wie gewohnt die Fahrt gründ­lichst vor­be­rei­tet hat­te, über­nahm freund­li­cher­wei­se Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann die Rei­se­lei­tung für die Frei­amts­ge­sell­schaft und ihre Gäs­te.

Über Blum­berg-Zoll­haus fuhr man an Ten­gen und Blu­men­feld sowie Ran­degg vor­bei zur deut­schen Exkla­ve Büsin­gen und von dort dem vor dem Rhein­fall noch still dahin flie­ßen­den See-Rhein ent­lang an Schaff­hau­sen vor­bei. Über Erzin­gen durch die Wein­ge­gend des Klett­gau­es erreich­te man Hohen­ten­gen an der Schwei­zer Gren­ze zum Mit­tag­essen.

Wie­der­um dem Hoch­rhein ent­lang gelang­te man über Rhein­heim und Bad Zurz­ach nach Regens­berg bei Zürich. Von dem hoch über dem Flug­platz Klo­ten gele­ge­nen mit­tel­al­ter­li­chen Berg- und Burg-Städt­chen hat­te man einen wei­ten Blick ins Züri­cher Land und auf die nahen Alpen­gip­fel. Wäh­rend des Besu­ches „düs­ten“ auch gro­ße Jets von Klo­ten über den Ort.

Die Wei­ter­fahrt führ­te quer durch die Wohn­quar­tie­re Zürichs vor­bei an der Eid­ge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schu­le und der nahen Uni­ver­si­tät zum Kunst­haus und dann hin­un­ter zum Bel­le­vue­platz. Links sah man dort das Opern­haus und rechts bot sich der Blick auf die Lim­mat und das Groß­müns­ter, in dem Zwing­li, der Refor­ma­tor, wirk­te.

Vor­bei an der Lindt-Scho­ko­la­de­fa­brik (scha­de, dass lei­der sonn­tags geschlos­sen ist) in Kilch­berg und am Haupt­sitz von Charles Vöge­le in Pfäf­fi­kon erreich­te man auf dem süd­li­chen Zürich-See-Ufer die Part­ner­stadt Lachen. Die Lache­ner und die Schram­ber­ger Flag­gen grüß­ten die Besu­cher am See­ufer und Gemein­de­prä­si­dent Pit Mar­ty emp­fing die Tös-Gesell­schaft am „Schram­berg-Stein“.

Die­ser Gedenk­stein wur­de anläss­lich der 1988 schon 25-Jah­re bestan­de­nen Part­ner­schaft mit Schram­berg am See­ufer plat­ziert. In Schram­berg gibt es dafür einen „Lachen-Stein“. Der Schram­ber­ger Bür­ger­meis­ter Kon­stan­tin Hank war 1963 durch einen Zufall gewis­ser­ma­ßen der Grün­der die­ser Part­ner­schaft.

Der Heim­weg führ­te durch das Tal der Töss (57 Kilo­me­ter lan­ger Fluss), aus dem die in Schram­berg bekann­ten Her­ren von Lan­den­berg stamm­ten, über Win­ter­thur und Schaff­hau­sen wie­der nach Schram­berg.

Cars­ten Kohl­mann füt­ter­te die inter­es­sier­te Rei­se­ge­sell­schaft mit sei­nem fun­dier­ten Wis­sen über die Sehens­wür­dig­kei­ten auf der fast 400 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke und brach­te sie wohl­be­hal­ten und tief­be­ein­druckt von dem Erleb­nis wie­der in die Hei­mat­stadt zurück.

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