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Dienstag, 25. Februar 2020

„Tschüss kleines Muffelmonster“ im Kiga Arche Noah

Bundesweiter Vorlesetag

SCHRAMBERG (him) – Am Freitag, 20. November fand zum zwölften Mal der bundesweite Vorlesetag statt. Daran hat sich auch die AOK beteiligt, denn Lesen fördere die Gesundheitskompetenz, so AOK-Sprecherin Elke Rauls.

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Auf dem Boden im Gruppenraum sitzen neun Kinder und ihre Erzieherinnen. Vor ihnen zwei Mitarbeiterinnen der Krankenkasse. Sie erzählen ein bisschen von ihrer Arbeit, und wozu man eine Krankenkasse braucht. Und dann holt Dolores Gaus ein großes Bilderbuch aus ihrer Tasche. Es handelt von einem kleinen Jungen, der ein schwarzes Schlechte-Laune-Monster entdeckt.
„Die AOK ist an der Entwicklung der Kinder sehr interessiert“, versichert Dolores Gaus, AOK-KundenCenterleiterin in Schramberg. Gemeinsam mit Samina Warraich, Auszubildende bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg liest sie den Kindergartenkindern des Kindergartens Arche Noah – Förderzentrum Hören und Sprechen, aus dem Buch „Tschüss kleines Muffelmonster“ vor.
„Dieses Jahr stellen wir den Vorlesetag unter das Thema Inklusion“, so Gaus. Deshalb sei man in den Kindergarten der Stiftung St. Franziskus gekommen. Samina Warraich, die grade ihre Ausbildung angefangen hat, will helfen, “die Lust am Lesen bei Kindern zu wecken.“
Bilderbuchheld Moritz versucht das Muffelmonster aufzuheitern: Auf dem Bett rumhopsen? In der Küche Schokokekse stibitzen, Purzelbaum schlagen? Alles hilft nichts, das Monster sagt immer nur: „Nein!“. Die Kindergartenkinder machen große Augen und hören gespannt zu. Doch irgendwann lässt sich das kleine Monster doch erweichen, macht Quatsch mit Moritz – und verschwindet.
„Ich hab das Buch ausgewählt, weil es mein Lieblingskinderbuch ist“, erzählt die dreifache Mutter Gaus. Und Samira Warraich ergänzt: „Mir hat es gleich super gut gefallen.“
Die beiden verteilen den Kindern noch ein paar Kuscheltiere und machen sich auf den Weg zurück ins Büro.

Die Plüschesel und Giraffen begeistern die Kinder.
Die Plüschesel und Giraffen begeistern die Kinder.

Für die Erzieherin Lisa Digiser ist das Vorlesen für ihre Kindergruppe sehr wichtig. „Damit sie alles verstehen können, brauchen sie eine einfache Sprache, und wir müssen langsam sprechen.“ Insgesamt 15 Kinder betreuen die Erzieherinnen, geben Sprachförderung und Ergotherapie. Seit gut einem Jahr befindet sich der Kindergarten nun in der Schillerstraße. „Wir haben uns schon sehr gut eingelebt“, so Digiser. Die Baustelle vor dem Haus sei zwar hinderlich, „Aber die Kinder kleben natürlich am Fenster und gucken was da los ist.“

 

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