Beim Spatenstich auf Sand: OB-Stellvertreter Karl-Heinz Weiss, FDP-Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Aden, Bürgerwehr-Vorsitzender Dieter Prirsch und Christian Bühl vom Sponsor Volksbank (von links). Fotos: wede

Mit einem nun wirk­lich sym­bo­li­schen Spa­ten­stich beginnt die His­to­ri­sche Bür­ger­wehr mit dem Umbau ihrer 25-Meter-Schieß­an­la­ge. 30 Jah­re nach ihrer Fer­tig­stel­lung, so berich­te­te der Vor­sit­zen­de Die­ter Prirsch, müs­se die Anla­ge nun an die geän­der­ten Vor­schrif­ten ange­passt wer­den. „Das kos­tet viel Geld und Eigen­leis­tung!“, sag­te er.

Dazu müss­ten, wie sein Stell­ver­tre­ter Ste­phan Gri­gas ergänz­te, 100 bis 150 Kubik­me­ter Erde abge­tra­gen wer­den – vor allem, um das in den 30 Jah­ren ange­sam­mel­te Blei der Muni­ti­on zu ent­sor­gen. „Das sind Ton­nen von Blei!“, schätz­te ein wei­te­res Ver­eins­mit­glied.

Mit beim Spa­ten­stich war auch der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Ger­hard Aden, der die Bedeu­tung der eige­nen Tra­di­ti­on in der glo­ba­li­sier­ten Zeit beton­te. „Und dafür braucht’s die His­to­ri­sche Bür­ger­wehr!“ Karl-Heinz Weiss als OB-Stell­ver­tre­ter erin­ner­te dar­an, dass beim Bau der Nord­um­ge­hung der Abraum auf dem Gelän­de der Bür­ger­wehr abge­la­gert wer­den konn­te – auf Vor­schlag des dama­li­gen Vor­sit­zen­den Peter See­mann, der dar­in zu Recht eine gute Chan­ce sah, das Ver­eins­ge­län­de zu ver­grö­ßern.

Sym­bo­lisch war der Spa­ten­stich auch des­we­gen, weil er nicht direkt am Ort des Umbaus voll­zo­gen wur­de. Was der Freu­de der Betei­lig­ten aber kei­nen Abbruch tat.

Die 25-Meter-Schieß­an­la­ge, die umge­baut wird. Links im Hin­ter­grund ist noch ein Stück der B27-Brü­cke zu sehen.