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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start News Umschich­tun­gen bei den Kin­der­gär­ten

Umschichtungen bei den Kindergärten

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SCHRAMBERG (him) – Deut­lich kos­ten­güns­ti­ger soll der Anbau am Kin­der­gar­ten Ecken­hof wer­den, statt­des­sen  will der Gemein­de­rat  mehr Geld in die Sanie­rung ande­rer Kitas ste­cken. Schon in den Haus­halts­be­ra­tun­gen hat­te die CDU gefor­dert, beim Aus­bau im Ecken­hof spar­sa­mer zu pla­nen – und war dabei auf Zustim­mung der ande­ren Frak­tio­nen gesto­ßen.

In der Sit­zung des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses des Gemein­de­rats am Don­ners­tag kün­dig­te die Ver­wal­tung nun an, 216 000 Euro zusätz­li­che Mit­tel für Inves­ti­tio­nen bei kirch­li­chen Kin­der­ta­ges­stät­ten bereit zu stel­len. Die Stadt über­nimmt hier 80 Pro­zent der Kos­ten. Wel­che Maß­nah­men tat­säch­lich gleich im kom­men­den Jahr umge­setzt wer­den, müs­se noch mit den Kir­chen­ge­mein­den abge­stimmt wer­den, so Fach­be­reichs­lei­ter Bert­hold Kam­me­rer.

Beim evan­ge­li­schen Kin­der­gar­ten Regen­bo­gen in Ten­nen­bronn will die Stadt die Fens­ter und die scharf­kan­ti­gen Heiz­kör­per erset­zen las­sen, denn die­se sei­en „sicher­heits­tech­nisch bean­stan­det“ wor­den, so Kam­me­rer. Der Aus­schuss bewil­lig­te die erfor­der­li­chen 76.000 Euro. Drin­gend sei auch die Repa­ra­tur des Daches am katho­li­schen Kin­der­gar­ten Maria Köni­gin Ten­nen­bronn, Hin­zu kommt ein klei­ner Außen­be­reich für die Krip­pe. 47. 000 Euro sind für bei­de Maß­nah­men nun vor­ge­se­hen.

Das Dach des evan­ge­li­schen Kin­der­gar­tens Hohl­gas­se auf dem Sul­gen ist eben­falls undicht und soll­te saniert wer­den. 93. 000 Euro wür­de das die Stadt kos­ten; es soll umge­setzt wer­den, wenn noch Mit­tel vor­han­den sind. Noch nicht ent­schie­den wur­de über den Antrag der Frak­ti­on SPD/Buntspecht, beim deso­la­ten Kin­der­gar­ten Don Bosco wenigs­tens Pla­nungs­mit­tel bereit zu stel­len, damit geprüft wer­den kann, ob hier eine Sanie­rung noch Sinn macht oder ob nicht gleich neu gebaut wer­den soll­te.

Um die Pro­jek­te zu finan­zie­ren, muss beim Ecken­hof deut­lich gespart wer­den. Die Küche soll nun statt ursprüng­lich 40.000 Euro für 27.000 Euro ein­ge­baut wer­den. Beim Anbau ins­ge­samt will die Stadt knapp 80.000 Euro weni­ger inves­tie­ren. Ursprüng­lich waren etwa 550.000 Euro ein­ge­plant. Der Aus­schuss hat die Ver­wal­tung beauf­tragt, nach wei­te­ren Ein­spar­mög­lich­kei­ten in Höhe von etwa 30.000 Euro zu suchen. Die Ver­wal­tung hält das für mög­lich und will den­noch den ursprüng­lich geplan­ten Aus­bau­stan­dard erhal­ten.

 

 

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