KREIS ROTTWEIL, 20. Okto­ber (pz) – In Rott­weil, Zim­mern und auf dem Hoch­wald ereig­ne­ten sich am Sonn­tag Ver­kehrs­un­fäl­le, bei denen ein Kind leicht ver­letzt, zwei Rehe getö­tet wur­den und ein Gesamt­scha­den von 13.000 Euro ent­stan­den ist.

Am Sonn­tag gegen 16 Uhr ereig­ne­te sich am Fried­richs­platz ein Ver­kehrs­un­fall bei dem ein Kind leicht ver­letzt wur­de. Nach bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen fuhr eine 37-jäh­ri­ge Fah­re­rin vor dem Fuß­gän­ger­über­weg an, als zeit­gleich ein zehn­jäh­ri­ges Kind die Fahr­bahn über­quer­te. Der Zehn­jäh­ri­ge trug zum Unfall­zeit­punkt soge­nann­te Hee­lys, Turn­schu­he mit im Fer­sen­be­reich ein­ge­las­se­nen Ska­ter­rol­len, und prall­te gegen das Heck des Pkw. Dabei wur­de der Jun­ge leicht ver­letzt und mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus gebracht. Gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung ein­ge­lei­tet.

Eben­falls am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen 17 Uhr ereig­ne­te sich auf der Lan­des­stra­ße 423 zwi­schen Rott­weil und Hau­sen ein Wild­un­fall. Ein 59-jäh­ri­ger Auto­fah­rer erfass­te zwei Rehe, die die Fahr­bahn über­quer­ten und infol­ge des Zusam­men­sto­ßes getö­tet wur­den. An sei­nem Pkw ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 3000 Euro.

Am Sonn­tag­abend gegen 21.30 Uhr ver­ur­sach­te einen alko­ho­li­sier­ter Pkw-Fah­rer auf der Bun­des­stra­ße 462 in Höhe des Hoch­walds einen Ver­kehrs­un­fall. Der 66-Jäh­ri­ge fuhr auf der Bun­des­stra­ße in Fahrt­rich­tung Dun­nin­gen, als er in einer Links­kur­ve von der Fahr­bahn abkam und dabei zwei Leit­pfos­ten und ein Ver­kehrs­zei­chen beschä­dig­te. Der 66-jäh­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­cher flüch­te­te.

Dabei benutz­te er teil­wei­se die Gegen­spur, sodass eine 26-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin brem­sen und aus­wei­chen muss­te, um einen Unfall zu ver­hin­dern. Im Rah­men der Ermitt­lun­gen konn­te der Unfall­ver­ur­sa­cher von Poli­zei­be­am­ten des inzwi­schen ver­stän­dig­ten Poli­zei­re­viers Schram­berg in Dun­nin­gen ange­trof­fen wer­den. Die Poli­zei­be­am­ten nah­men beim Pkw-Fah­rer Alko­hol­ge­ruch wahr. Ihm wur­de wegen des Ver­dachts der Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung eine Blut­pro­be ent­nom­men. Sein Füh­rer­schein wur­de ein­be­hal­ten. Ins­ge­samt ent­stand Sach­scha­den von über 10.000 Euro.