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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start News Uni­ons­frak­ti­ons­chef Vol­ker Kau­der im Gespräch bei SW

Unionsfraktionschef Volker Kauder im Gespräch bei SW

Die Schwä­bi­schen Werk­zeug­ma­schi­nen aus Wald­mös­sin­gen: über­all da, wo Autos pro­du­ziert wer­den / „Som­mer­tour 2017“

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WALDMÖSSINGEN(pm) – Der CDU-Poli­­ti­ker Vol­ker Kau­der hat in Schram­berg-Wal­d­­mös­­sin­gen am Don­ners­tag eine Fabrik besucht. Dar­über beri­chet die CDU in einer Pres­se­mit­tei­lung:

”SW welt­weit: Das heißt und bedeu­tet, dass die Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen GmbH in Schram­berg-Wal­d­­mös­­sin­gen mit all den Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert ist, die in der heu­ti­gen Zeit auf ein Unter­neh­men zukom­men, das sich behaup­ten will und muss.

Das heißt aber auch: bei dem 1 ½ stün­di­gen Besuchs- und Gesprächs­ter­min des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Vol­ker Kau­der zusam­men mit Ver­tre­tern der CDU Schram­berg wur­den mit den Geschäfts­füh­rern Rei­ner Fries, Mar­kus Schmolz und Ste­fan Weber genau die The­men in ganz kom­pri­mier­ter und genau so tief gehen­der Form ange­spro­chen wur­de wie dies not­wen­dig und gebo­ten ist.

Für ein in den 1970er Jah­ren ent­stan­de­nes Unter­neh­men, das seit­her im Wachs­tum begrif­fen ist und das 550 Mit­ar­bei­tern am Stand­ort Wald­mös­sin­gen Arbeit gibt. Auch hier wur­de der Vor­sit­zen­de der Uni­ons­bun­des­tags­frak­ti­on mit dem Befund kon­fron­tiert, den er wäh­rend sei­ner Som­mer­tour quer durch sei­nen Wahl­kreis immer wie­der erfuhr: „Wir fin­den nicht genü­gend gute Fach­kräf­te!“ Ein Unter­neh­men, das attrak­tiv sein will für jun­ge Leu­te, die Tech­no­lo­gie span­nend fin­den, sieht einen nahe­zu leer gefeg­ten Arbeits­markt – und zu weni­ge, die für den „Job“ bei dem Welt­un­ter­neh­men SW in Fra­ge kom­men

„In unse­rem IHK-Bereich wer­den 12.000  Arbeits­kräf­te benö­tigt“, zitier­te Vol­ker Kau­der eine vor eini­ger Zeit vor­ge­stell­te Stu­die, „davon aber ledig­lich 2000 Inge­nieu­re und 10.000 Fach­ar­bei­ter. Doch die sind nir­gends zu fin­den.“

Es ist dies eines der ganz gro­ßen Pro­ble­me in einer Zeit, „in der wir uns behaup­ten müs­sen, bes­ser wer­den müs­sen. Bei der Digi­ta­li­sie­rung genau so wie bei der E‑Mobilität und bei der Ver­bes­se­rung des Die­sel­mo­tors.“

Gar nichts hält Vol­ker Kau­der von der Ver­teu­fe­lung bzw. des Fahr­ver­bots des Die­sels. „Ich bin über­zeugt davon, dass eine spür­ba­re Ver­bes­se­rung beim Die­sel und einer Redu­zie­rung der Schad­stof­fe gelin­gen wird“, sag­te er und ergänz­te: „Hier im Wahl­kreis gibt es nur in der Tal­stadt Schram­berg ein Pro­blem mit den Stick­oxi­den. Und dar­um muss der Tun­nel für die Umfah­rung her. Ich habe das Geld dafür besorgt.“ Des­we­gen muss jetzt Druck gemacht wer­den, dass die Tal­um­fah­rung gebaut wird.

Über­all da, wo Autos pro­du­ziert wer­den, ist auch SW. Die von Rai­ner Fries pro­ji­zier­te Welt­kar­te demons­trier­te es ein­drucks­voll: vor kur­zem USA, nun­mehr auch Mexi­ko. Mit all dem, was heu­te gefor­dert wird: „Wir sind kei­ne Mas­sen­her­stel­len, wir pro­du­zie­ren tech­nisch hoch­wer­ti­ge, stets modu­lier­ba­re Pro­duk­te.“

Auch nach Chi­na, einem gleich­falls wach­sen­den Markt. Mit all den zur Vor­sicht mah­nen­den Gedan­ken, die Vol­ker Kau­der den Ver­ant­wort­li­chen des Unter­neh­mens aus­brei­te­te. Blei­ben die Her­aus­for­de­run­gen und die Fra­gen hin­sicht­lich des Umgangs mit den ange­sam­mel­ten Daten, dem schnel­len Inter­net und den Sor­gen, die der CDU-Poli­­ti­ker hin­sicht­lich „des ver­lo­re­nen Anschlus­ses  bei der Tele­me­di­zin“ auf­warf.

Noch nie war so viel an Umwäl­zun­gen und an Ver­än­de­rung, sag­te er. Dazu aber bedür­fe es der Wei­­ter- und Aus­bil­dung, wie dies auch noch nie der Fall gewe­sen ist: „Wir haben alle Chan­cen. Es gilt sie zu nut­zen.“

Womit sich die von Geschäfts­füh­rer Rei­ner Fries zu Beginn auf­ge­wor­fe­ne Fra­ge nach der Attrak­ti­vi­tät eines Berufs in die­sem Seg­ment  nahe­zu von selbst beant­wor­tet.”

 

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