Unruhen in der Landesaufnahmestelle in Meßstetten: Hundert Beamte beruhigen die Lage

Am Freitagabend kurz vor 19.30 Uhr  ist es laut einem Erstbericht der Polizei in der
Landeserstaufnahmestelle in Meßstetten zu Unruhen zwischen Flüchtlingen gekommen. Die Situation eskalierte: Mitarbeiter des Sicherheitspersonals wurden angegriffen, dabei wurde auch mit Gegenständen geworfen. Einige Personen der zwischen 200 bis 300 Beteiligten, erlitten leichte Verletzungen.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind für die Polizei zur Stunde unklar. „Eine genaue Verifizierung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich“, heißt es seitens der Pressestelle in Tuttlingen.

Zahlreiche Polizeistreifen, Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei sowie Beamte des benachbarten Polizeipräsidiums Konstanz konnten die Lage mittlerweile beruhigen. Es seien um die hundert Beamte im Einsatz gewesen. Auch ein Polizeihubschrauber war angefordert worden.

Einen Hauptunruhestifter nahm  die Polizei vorläufig fest. Es sind weiterhin (Freitagabend, 22.30 Uhr) zahlreiche Beamtinnen und Beamte vor Ort. Bei dem Einsatz wurden offenbar keine Polizeibeamten verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

 

 

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4 Kommentare

  1. Nachtrag lt. Videotext wurde 1 Flüchtling festgenommen! Kann man fast nicht glauben, dass 1 Mann eine Auseinandersetzung von 200 – 300 Personen zu verantworten hat. Oder ist er etwa soetwas wie ein „Bauernopfer“?
    Solche Meldungen gefallen „Gutmenschen“ natürlich gar nicht, ist aber Realität. Ebenfalls die Tatsache dass im Moment niemand sagen kann wer über dei Grenze kommt. An Paris braucht man da gar nicht zu denken.

  2. Es ist schon bedenklich was dort zur passiert ist. Da fliehen Bürger aus ihrem Land um in Frieden und Ruhe weiter leben zu können. Und dann das, 200 – 300 dieser Flüchtlinge geraten gegeneinander. Der Auslöser, sollte man im Grunde ausser Acht lassen. Egal ob religiöse oder sonstige Gründe der Auslöser waren, sie sind hier als GAST und sollten unsere Regeln beherzigen und ernst nehmen. Es kann nicht sein dass dann 100 Polizisten vor Ort bleiben müssen. Da gehört eine klare Ansage vom Verantwortlichen der Landesaufnahmestelle Meßstetten in der Art, dass so was nicht noch einmal toleriert wird. Quasi die gelbe Karte und wer sich nicht daran halten möchte kann gerne wieder gehen. Auch wir Bürger der BRD haben ein Sicherheitsbedürfnis und wenn die Hemmschwelle zur Gewalt so gering ist, muss man sich nicht wundern die Bürger so langsam aber sicher ablehnend gegenüber den Flüchtlinge sind.

  3. Die Polizei hat am Freitabend bestimmt nichts besseres zu tun, als sich im sowieso spärlich mit Polizeikräften ausgestatten ländlichen Raum mit rund 100 Einsatzkräften um die Konflikte der neu angekommenen 25 bis 35 Jahre alten männlichen Fachkräfte, denen Griechenland, Serbien und Österreich nicht sicher genug war, zu kümmern. Ausserdem wird es bestimmt wieder einer dieser Einzelfälle gewesen sein. Ich bin sicher wir schaffen das. – Sarkasmus-Mode aus.

    • Dss Ihr „sarkastischer“ Kommentar freigeschaltet wurde, ist schon erstaunlich. Üblicherweise werden solche Kommentare von „Gutmenschen“ nicht freigeschaltet, weil man vor der Realität die Augen verschliesen will.

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