Vielfältiges Rahmenprogramm zu den Open-Air-Filmen in Heiligenbronn

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Zum Foto Hakuna Open-Air-Kino 2014: Die Heiligenbronner Trommelgruppe „Hakuna Matata“ unter Leitung von Gabriele Higler wird beim Open-Air-Kino am Donnerstag, 20. Juli, die Besucher wieder in Stimmung bringen. Foto: Stiftung St. Franziskus

Schramberg-Heiligenbronn (pm) – Die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn bietet an den Open-Air-Kino-Abenden ab Donnerstag, 20. Juli, ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Musikgruppen, Mitmachaktionen und Bewirtung durch die Wohngruppen. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderung ist fester Bestandteil des Heiligenbronner Open-Air-Kinos und macht die Filmabende zu einer inklusiven Veranstaltung. Ab 19 Uhr von Donnerstag bis Samstag, 22. Juli, beginnt im bunt dekorierten Klosterhof und Garten der Sinne das Rahmenprogramm mit Musikdarbietungen und der Bewirtung mit Wohngruppen. Für Kinder gibt es täglich Bastel- und Malangebote sowie die Gestaltung von Buttons.

Geöffnet ist ab 19 Uhr auch die Kinokasse der Subiaco-Kinos, so dass auch Platzreservierungen vorgenommen werden können. Bei Dauerregen werden Rahmenprogramm und Film in den Elisabetha-Glöckler-Saal verlegt.
Am Donnerstag, 20. Juli, vor dem Film „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ (frei ab zwölf Jahren) sind die Trommelgruppe „Hakuna Matata“ unter der Leitung von Gabriele Higler und der Chor „InTakt“ unter der Leitung von Georg Sprich auf der Bühne zu erleben. Beides sind inklusiv gemischte Ensembles aus der Stiftung, die schon seit Jahren Veranstaltungen in Heiligenbronn und anderswo bereichern und seit Monaten auf ihren neuen Auftritt üben. Im Garten der Sinne gibt es einen Mitmach-Parcours „5 Minuten mit Gott“.

Zum Filmabend mit der neuen Hollywood-Verfilmung „Die Schöne und das Biest“ (frei ab sechs Jahren) werden auf und vor der Musikbühne die Rollstuhl-Tanzgruppe „Rocking Rollis“ aus der Stiftung unter Leitung von Annette Haas und die Trommelgruppe „Wadaiko Rindo“ unter Leitung von James Tokeshu Tan einstimmen. Die Rollstuhltanzgruppe lässt ihre Freude an Musik und Bewegung auch auf die Zuschauer überspringen. „Wadaiko Rindo“ aus Rottweil zeigt mit japanischen Taiko-Trommeln eine dynamische Kombination von Klang und Bewegung, die Klänge aus dem alten Japan zum Leben erweckt. Im Garten der Sinne fordert ein Walt-Disney-Parcours zum Mitmachen heraus.

Am Abschlussabend Samstag, 22. Juli, spielt auf der Großleinwand die Komödie „Mein Blind Date mit dem Leben“ (ohne Altersbeschränkung) über einen sehbehinderten Azubi, der seine Behinderung als Ansporn begreift. Auf der Bühne spielt zuvor das Tennenbronner Blechblasquintett „Quintessenz“ mit Michael Lange, Daniel Broghammer (Trompete), Thomas Moosmann (Posaune), Stefan Broghammer (Horn) und Markus Mößner (Bass). Sie lassen sich auf keine Stilrichtung einschränken und bieten Jazz, Barock und Unterhaltungsmusik gleichermaßen – „von Nirvana bis Bach“. Im Mitmach-Garten können die Besucher mit der Augenbinde und Simulationsbrillen experimentell selbst in die Rolle von blinden und sehbehinderten Menschen schlüpfen.