REGION (him) – Mehr als 700 Aussteller warten in den kommenden zehn Tagen in Schwenningen auf dem Messegelände auf Kunden und Besucher. Vor Beginn der 57. Südwest-Messe in Villingen-Schwenningen wünschte Oberbürgermeister Rupert Kubon beim traditionellen Richtfest im Festzelt allen beteiligten Ausstellern gute Geschäfte.

„Viel Neues aber auch Altbewährtes wird in Erinnerung gerufen“, meinte er nach einem Gang über die Messe im Journalisten. Die Besucher mahnte er entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Messe zu kommen oder die ausgewiesenen Parkplätze zu benutzen. Das wilde Parken entlang der Durchgangsstraßen führe immer wieder zu sehr gefährlichen Situationen.

Messechefin Stefany Goschmann dankte im Namen der Messeleitung für die gute Zusammenarbeit. Beim Messerundgang konnten die Journalisten unter anderem ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und einen in Donaueschingen stationierten „SchwarzwaldCopter“ bestaunen.

Mischa Knebel vom badischen Blinden- und Sehbehindertenverband erläuterte die modernen Bodenleitsysteme für Blinde, die zur gesellschaftlichen Inklusion beitragen. Am Stand der Stadt Villingen-Schwenningen führte OB Kubon die neue Stadt-App vor, „die alle Fragen zur Stadt, die Bürgern oder Besuchern in den Sinn kommen, beantwortet.“ Ordentlich durchrütteln ließ sich Kubon einige Meter weiter auf einer Rüttelmaschine, die der Gesunderhaltung diene, wie Fred Steiner von Thermofix erläuterte.

Weil elf Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle im Land darauf zurückzuführen sind, dass Autofahrer von Handy oder Smartphone abgelenkt sind, hat der Präventionsfachmann Thomas Gerth am Stand der Polizei speziell zu diesem Thema Informationen und ein Spiel vorbereitet.

Wie in den vergangenen Jahren ist auch das Schramberger Auto- und Uhrenmuseum auf der Südwestmesse vertreten. Die legendäre Isetta und ein Motorrad aus Immenstadt werden in Halle U ausgestellt.

Möbel aus alten Balken von Schwarzwaldhöfen zimmert Christoph Weisser aus St. Georgen. Ebenfalls aus heimischer Produktion stammen „Smoker“ aus Edelstahl, die Michael Stegmann im Freigelände zeigt. Ob man sich denn nach dem Kauf eines solchen Gerätes „das Fleisch für den Grill noch leisten“ könne, wollte ein Journalist wissen. Berechtigte Frage bei einem Preis von um die 2.500 Euro.

 

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