Wel­len­din­gen (pz). Eine grau­si­ge Ent­de­ckung hat am Diens­tag­vor­mit­tag eine Spa­zier­gän­ge­rin auf einer Kop­pel im Indus­trie­ge­biet vor Holz in Wel­len­din­gen im Kreis Rott­weil gemacht: Ein 27-jäh­ri­ger Wal­lach ist offen­bar in der Nacht zum Diens­tag auf bes­tia­li­sche Wei­se auf der Kop­pel umge­bracht wor­den, mel­det die Poli­zei. Der Täter  ver­stüm­mel­te das Geschlechts­teil und den After des bereits toten Tie­res. Es han­delt sich damit um die Tat eines soge­nann­ten Pfer­de­rip­pers.

Den Poli­zei­be­am­ten des Auf­ga­ben­be­reichs Gewer­be- und Umwelt der Direk­ti­on Poli­zei­re­vie­re des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen und der Poli­zei­hun­de­füh­rer­staf­fel sowie dem Amts­tier­arzt des Vete­ri­när­am­tes Rott­weil bot sich bei ihren Ermitt­lun­gen ein abscheu­li­ches Bild, heißt es im Pres­se­be­richt. Auf­grund der Abschür­fun­gen am Kopf des Pfer­des wird ver­mu­tet, dass der Täter – nach­dem er auf die mit Strom gesi­cher­te Kop­pel gelangt ist – den Wal­lach mit einem Gurt oder Schlin­ge stran­gu­lier­te.

In Panik und Todes­angst flüch­te­te das Pferd durch den Zaun, wo es im Bereich eines Feld­wegs ver­en­de­te. Der bis­lang noch unbe­kann­te Tier­quä­ler schnitt anschlie­ßend dem toten Wal­lach das Geschlechts­teil ab und ver­stüm­mel­te zusätz­lich den After des toten Pfer­des.

Zwei wei­te­re auf einer dane­ben lie­gen­den Kop­pel gra­sen­de Pfer­de wur­den nicht ver­letzt.

Die Poli­zei muss nun von einem psy­chisch und/oder sexu­ell gestör­ten Täter aus­ge­hen. Wegen der Ver­stüm­me­lun­gen von einem soge­nann­ten Pfer­de­rip­per.

Die Beam­ten des Auf­ga­ben­be­reichs Gewer­be und Umwelt, Tele­fon 07433 264–0, suchen nun drin­gend nach Zeu­gen, die in der Nacht zum Diens­tag, zwi­schen 22 Uhr und 7 Uhr, im Indus­trie­ge­biet vor Holz Ver­däch­ti­ges bemerkt haben.