Historische Karte mit der Raumschaft Tennenbronn. Foto: pm

TENNENBRONN (pm) – Man muss nicht unbe­dingt ein lei­den­schaft­li­cher Wan­de­rer sein oder die Note Eins in Erd­kun­de gehabt haben, um Land­kar­ten zu mögen. Anhand einer Land­kar­te kann man die Welt um sich her­um bes­ser ver­ste­hen.

Wer sich in sei­ner Umge­bung ori­en­tie­ren will, dem ste­hen heut­zu­ta­ge vie­le Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. „Unse­re zeit­ge­mä­ße Art sich infor­mie­ren zu kön­nen, hat aber dort ihre Gren­zen, wo jemand den Wunsch hat zu erfah­ren, wie es frü­her in unse­rer Regi­on aus­ge­se­hen hat”, heißt es in einer Vor­trags­an­kün­di­gung. Wer wis­sen möch­te, wo die alten Höfe gestan­den haben, wie vie­le Müh­len es im Tal gege­ben hat, wie die alten Weg­ver­bin­dun­gen ver­lau­fen sind, wo die Orts- oder Lan­des­gren­zen gewe­sen sind, über­haupt wie unse­re Vor­fah­ren ihre Hei­mat gese­hen haben, der muss sich mit den alten his­to­ri­schen Land­kar­ten beschäf­ti­gen.

Die­se ver­mit­teln auch einen Ein­druck davon, wie schwer es frü­her für unse­re Vor­fah­ren war, ohne den gro­ßen Über­blick zu haben, die Land­schaft, die sie vor Augen oder in Erin­ne­rung hat­ten, rich­tig zu erfas­sen oder gar in Form einer Land­kar­te dar­zu­stel­len.

Im Vor­trag von Alfred Kunz wer­den eini­ge die­ser alten Kar­ten, auf denen Ten­nen­bronn zu fin­den ist, vor­ge­stellt. Der Refe­rent erklärt, wie sie ent­stan­den sind und wel­che Bedeu­tung sie für das Ver­ständ­nis der Geschich­te unse­rer Hei­mat haben. Er zeigt inter­es­san­te Details, die sich bei genaue­rem Hin­schau­en auf die­sen Kar­ten fin­den las­sen, Details die mit Blick auf die Ten­nen­bron­ner Geschich­te von Bedeu­tung sind und auch sol­che, die neue Fra­gen zur Ten­nen­bron­ner Ver­gan­gen­heit auf­wer­fen.

Der Vor­trag fin­det am Mitt­woch, 27. Janu­ar um 19.30 Uhr im Katho­li­schen Pfarr­saal in Ten­nen­bronn statt.