Von links: Fritz Link, Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung Lernen-Fördern-Arbeiten; Jens Buchholz, neues Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung; Tamer Öteles, Vorstand der Stiftung. Foto: pm

ROTTWEIL – Jens Buch­holz, Vor­stand der EGT AG, wur­de neu in den Auf­sichts­rat der Stif­tung Ler­nen-För­dern-Arbei­ten gewählt. Er wird Rudolf Kast­ner nach­fol­gen, der sich in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand ver­ab­schie­det und damit nicht nur das Amt des Vor­stands­vor­sit­zen­den der EGT AG, son­dern gleich­zei­tig auch alle sei­ne Ehren­äm­ter nie­der­ge­legt hat.

Buch­holz star­te­te nach dem Stu­di­um zum Wirt­schafts­in­ge­nieur sei­ne beruf­li­che Lauf­bahn bei ver­schie­de­nen inter­na­tio­nal renom­mier­ten Unter­neh­men, bevor er 2003 als Lei­ter Con­trol­ling bei der EGT ein­stieg. Seit 2006 ist Buch­holz kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer der EGT Ener­gie GmbH, seit 2011 sitzt er im Vor­stand der EGT AG und ist mitt­ler­wei­le Allein­vor­stand.

Fritz Link, Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Stif­tung, beton­te, dass man das freie Man­dat im Auf­sichts­rat unbe­dingt wie­der mit einem Wirt­schafts­ver­tre­ter habe beset­zen wol­len. Mit Tho­mas Albiez, Gott­hard Rei­ner und Bet­ti­na Schuler-Kar­goll säßen bereits nam­haf­te Reprä­sen­tan­ten der regio­na­len Wirt­schaft in die­sem Gre­mi­um. Zudem brin­ge Buch­holz viel Wis­sen und Erfah­rung in dem für die Stif­tung bedeut­sa­men Bereich Aus­bil­dung mit.

Buch­holz erklär­te, dass ihm die Zusam­men­ar­beit mit den 38 Aus­zu­bil­den­den der EGT AG außer­or­dent­lich wich­tig sei. Bei der EGT AG wür­den Jugend­li­che unter­schied­lichs­ter Natio­na­li­tä­ten aus­ge­bil­det. Den Nach­wuchs rekru­tie­re man unter ande­rem durch Schul­ko­ope­ra­tio­nen in Königs­feld und St. Geor­gen. Er erhof­fe sich durch sei­ne Tätig­keit im Auf­sichts­rat der Stif­tung einer­seits neue Impul­se für sei­ne Arbeit mit Aus­zu­bil­den­den, wol­le aber ande­rer­seits sei­ne Fach­kom­pe­tenz in die­sem Bereich der Stif­tung zur Ver­fü­gung stel­len.

Tamer Öte­les, Vor­stand der Stif­tung, begrüß­te das Enga­ge­ment des neu­en Auf­sichts­rats­mit­glieds. Er stell­te die umfang­rei­chen Akti­vi­tä­ten der Stif­tung im Bereich Aus­bil­dung dar und gab der Hoff­nung Aus­druck, dass Buch­holz sei­ne Erfah­run­gen aus der bei­spiel­haf­ten Nach­wuchs­för­de­rung bei der EGT AG gewinn­brin­gend bei der Stif­tung Ler­nen-För­dern-Arbei­ten mit ein­brin­gen wer­de.

Die Stif­tung Ler­nen-För­dern-Arbei­ten ist mit ihren ope­ra­ti­ven Toch­ter­un­ter­neh­men PRO JOB gGmbH und KiTa­PRO­fil gGmbH ein aner­kann­ter Bil­dungs- und Jugend­hil­fe­trä­ger mit dem Schwer­punkt in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg. Die Stif­tung hat über 200 fest­an­ge­stell­te Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter und eben­so vie­le freie Dozen­ten. Ihre Tätig­keits­ge­bie­te rei­chen von Kita und klas­si­scher Jugend­so­zi­al­ar­beit über Reha-Aus­bil­dun­gen und beruf­li­che Bil­dungs­maß­nah­men bis hin zu fami­li­en­un­ter­stüt­zen­den Leis­tun­gen und Pro­jek­ten im Über­gang Schule/Beruf. Das neu­es­te Pro­jekt der Stif­tung ist die Gast­stät­te „Bären“ in Deiß­lin­gen; dort soll eine Ein­rich­tung für Men­schen mit Han­di­kap ent­ste­hen. Das vor­han­de­ne Pro­dukt­port­fo­lio bie­tet somit Ant­wor­ten auf die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben und Her­aus­for­de­run­gen im sozia­len Bereich.

Die Stif­tung sieht ihren sozia­len Auf­trag in der För­de­rung und Unter­stüt­zung hilfs­be­dürf­ti­ger und sozi­al benach­tei­lig­ter Men­schen. Das tra­di­tio­nel­le Leit­bild der Stif­tung gilt seit 1979, als der Vor­läu­fer­ver­ein ”Ler­nen för­den” in Obern­dorf am Neckar gegrün­det wur­de. Am 20. Novem­ber Jahr begeht die Stif­tung ihr vier­zig­jäh­ri­ges Jubi­lä­um mit einem Fest­akt im Kapu­zi­ner Rott­weil. Dabei wird die Minis­te­rin für Kul­tus, Jugend und Sport, Susan­ne Eisen­mann, eine Rede hal­ten.