DUNNINGEN (pm) – Viel Kon­ti­nui­tät, leich­te Ver­än­de­run­gen – und ein pro­mi­nen­ter Neu­zu­gang: so fasst die CDU in einer Pres­se­mit­tei­lung die Mit­glie­der­ver­samm­lung des CDU-Orts­ver­ban­des Dun­nin­gen-Esch­bronn im voll besetz­ten Gast­haus „Hirsch“ in See­dorf kurz zusam­men. Außer­dem habe es auf­schluss­rei­che Erläu­te­run­gen zur Lan­des­po­li­tik durch den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ste­fan Teu­fel unter der Über­schrift „Der länd­li­che Raum darf nicht abge­hängt wer­den“ gege­ben.

Dass das Füh­rungs­team um den Vor­sit­zen­den Karl-Heinz Bant­le und sei­nen Stell­ver­tre­ter Sieg­fried Kam­me­rer pro­blem­los wie­der gewählt wer­den wür­den, war fast zu erwar­ten. Nicht nur, weil der Vor­sit­zen­de in sei­nem Bericht über die ver­gan­ge­nen zwei Jah­re auf eine gan­ze Rei­he von erfolg­reich ver­lau­fe­nen Akti­vi­tä­ten hin­wei­sen konn­te (legen­där sind schon die jähr­li­chen Aus­fahr­ten), son­dern auch mit sei­ner  Bemer­kung „Damit kann man schon leben“ zu den CDU-Ergeb­nis­sen bei der Bun­des­tags­wah­len um die 55 bis über 60 Pro­zent neig­te er schon fast zu einem leich­ten under­state­ment. Was aber nichts ande­res heißt als: Wir kön­nen sehr zufrie­den sein – ohne jedoch auf­zu­hö­ren, sich anzu­stren­gen.

Mit die­sem Selbst­be­wusst­sein, aber auch mit dem Wis­sen um die kom­men­den Her­aus­for­de­run­gen geht ein leicht ver­än­der­ter Vor­stand in die kom­men­de Amts­pe­ri­ode. Mit Micha­el Bohn­acker, viel gelob­ter und bewähr­ter Schatz­meis­ter und mit Alwin Stai­ger, der Erhard Schmid  als Schrift­füh­rer und Pres­se­re­fe­rent ablös­te. Die­ser hat­te 14 Jah­re lang mit gro­ßer Akri­bie die bei­den Ämter aus­ge­füllt und zog sich nun­mehr aus der ers­ten Rei­he zurück. Inter­net­be­auf­trag­ter bleibt Den­nis Mauch.

Ver­voll­stän­digt wird der Vor­stand durch die Bei­sit­zer Ger­hard Ben­ner, Wal­ter Erath, Hel­mut Fal­ler, Mar­grit Mar­te, Gui­do Mauch, Hugo Mauch, Man­fred Mauch, Bern­hard Nie­bel, Man­fred Schmie­der, Ute von Zep­pe­lin – und von Bür­ger­meis­ter Dr. Ste­fan Krö­ger. Kurz zuvor in die Par­tei ein­ge­tre­ten, zeig­te er sich gleich dazu bereit im Vor­stand mit­zu­ar­bei­ten: was ihm kräf­ti­gen Bei­fall der Anwe­sen­den ein­brach­te. Und so, wie er bei der Ent­las­tung des seit­he­ri­gen Vor­stan­des die Arbeit des CDU-Orts­ver­ban­des wür­dig­te, kön­nen die Christ­de­mo­kra­ten mit einem guten und ver­trau­ens­vol­len Mit­ein­an­der rech­nen – im Inter­es­se und zum Wohl der Gemein­de.

Bereits seit 40 Jah­ren sind Man­fred Engeser, Man­fred Gin­ter und Kon­rad Zwe­renz Mit­glie­der der CDU in Dun­nin­gen. Ihnen galt und gel­ten Dank und Aner­ken­nung (ver­bun­den mit Urkun­de, Nadel und Geschenk) genau­so wie Ger­hard Ben­ner, Max Schräg­le, Ute von Zep­pe­lin sowie des Vor­sit­zen­den Karl-Heinz Bant­le für je 25-jäh­ri­ge Treue und Mit­ar­beit in der Par­tei.Dunningen Ehre pm dk 301114

Sie alle eint nicht zuletzt der Wil­le, im Früh­jahr 2016 die CDU im Land wie­der in der Regie­rungs­ver­ant­wor­tung zu sehen: CDU-Kreis­vor­sit­zen­der und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ste­fan Teu­fel zog in sei­nem aktu­el­len Bericht über die Lan­des­po­li­tik ein nicht gera­de ermu­ti­gen­des Fazit der bis­he­ri­gen Poli­tik der grün-roten Lan­des­re­gie­rung. So kri­ti­sier­te er hef­tig deren Haus­halts­po­li­tik: „Trotz spru­deln­der Steu­er­quel­len wie noch nie und bes­ter Vor­aus­set­zun­gen macht die­se Regie­rung noch immer neue Schul­den.“ Dies sei genau­so unver­ständ­lich wie „die gera­de auch von den Leh­rern in wei­ten Tei­len abge­lehn­te, ideo­lo­gisch moti­vier­te Bil­dungs­po­li­tik, die ver­fehl­te Poli­zei­re­form und der Natio­nal­park, der gegen den Wil­len der Bevöl­ke­rung ein­ge­rich­tet wur­de, in kei­ner Wei­se unse­rer Poli­tik ent­spre­chen.“

Sei­ne gan­ze Kraft will Teu­fel auch in den nächs­ten Jah­ren dafür ein­set­zen, den länd­li­chen Raum zu stär­ken, damit auch in Zukunft die jun­gen Leu­te hier eine Per­spek­ti­ve haben. „Und wir kön­nen stolz dar­auf sein, dass das Jahr­hun­dert­pro­jekt der Orts­um­fah­rung Dun­nin­gen in die­sem Jahr eröff­net wer­den konn­te. Dass dies gelin­gen konn­te, dafür gebührt  dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Vol­ker Kau­der ein herz­li­cher Dank. Und es zeigt, dass es auch heu­te noch mög­lich ist, Groß­pro­jek­te umzu­set­zen und so die Ver­bin­dung zwi­schen der A 5 und der A 81 wei­ter zu opti­mie­ren.“