Freiluftparty: der Schmotzige 2015 in Rottweil. Archiv-Foto: Ralf Graner
Freiluftparty: der Schmotzige 2015 in Rottweil. Archiv-Foto: Ralf Graner

Ent­ge­gen den bis­he­ri­gen Pla­nun­gen wird es nun doch eine Besen­wirt­schaft hin­ter dem Schwar­zen Tor geben – den „Hezel­kes­sel“. Das ist das Ergeb­nis eines Gesprächs aller Besen-Betrei­ber mit der Stadt­ver­wal­tung. Die hat zahl­rei­che Auf­la­gen gestellt. Am Ende steht ein Kom­pro­miss. Die „Hezelkessel“-Wirte erklär­ten sich unter die­sen Umstän­den bereit, die pro­vi­so­ri­sche Knei­pe wie­der zu öff­nen.  

Zwar ist die Geneh­mi­gung offi­zi­ell noch nicht erteilt, aber sie dürf­te nur noch Form­sa­che sein. Die Auf­la­gen der Stadt im ein­zel­nen:

  • Ende der Musik­zei­ten: Sonn­tag auf Mon­tag 2 Uhr, rest­li­che Fas­nets­ta­ge 4 Uhr. Von Diens­tag auf Mitt­woch wer­den zwei Besen (Hezel­kes­sel und Kapel­len­hof) nicht öff­nen. 
  • Ord­ner an den Ein­gän­gen (Jugend­schutz, Ver­mei­den von Über­fül­lung).
  • Alko­ho­li­sche Geträn­ke dür­fen 25 Volu­men­pro­zent nicht über­stei­gen.
  • Fens­ter und Türen geschlos­sen hal­ten (Lärm­schutz).
  • Die Ver­an­stal­ter haben signa­li­siert, dass sie „auf ein ver­träg­li­ches Mit­ein­an­der mit der Nach­bar­schaft ach­ten und die­sen Spiel­raum nicht über Gebühr aus­nut­zen wer­den“. Bei offen­sicht­li­cher mas­si­ver Über­schrei­tung die­ser Ver­ein­ba­rung wer­den Poli­zei und Ord­nungs­amt ein­grei­fen.
  • Kein offe­nes Licht (zum Bei­spiel Ker­zen).
  • Rauch­ver­bot in den Räu­men.
  • Kei­ne Gas­öfen zur Behei­zung (Sauer­stoff­ar­mut).
  • Aus­rei­chend Feu­er­lö­scher.
  • Frei­hal­ten von Flucht- und Ret­tungs­we­gen.
  • Begren­zung der Per­so­nen­zahl (zwei ste­hen­de Per­so­nen pro qm).
  • Brand­schutz­ord­nung sicht­bar aus­hän­gen.

Ord­nungs­amts­lei­ter Jörg Alisch zum mög­li­chen Ein­schrei­ten wäh­rend des Betriebs: „Wir hof­fen jedoch, dass dies nicht erfor­der­lich ist.“ In Abspra­che mit den Betrei­bern wer­de es Kon­trol­len von Poli­zei, Voll­zugs­dienst und Feu­er­wehr geben, um die Ein­hal­tung der Auf­la­gen sicher­zu­stel­len.