VILLINGENDORF (pm) – Die 8. Klas­se der Werk­re­al­schu­le aus Vil­lin­gen­dorf durf­te auch die­ses Jahr wie­der an dem zwei­wö­chi­gen Prak­ti­kum „Pro­Be­ruf“ an der Bil­dungs­aka­de­mie in Rott­weil teil­neh­men. Nach einem Theo­rietag, bei dem über per­sön­li­che Zie­le und die jewei­li­gen Traum­be­ru­fe nach­ge­dacht wur­de, ging es an die Pra­xis.

Die Schü­ler durf­ten in den fol­gen­den acht Tagen vier ver­schie­de­ne hand­werk­li­che Beru­fe aus­pro­bie­ren und ken­nen­ler­nen. Dabei waren die­ses Mal Berei­che wie Büro, Fri­seur, Schrei­ner, Metall, Bau, Stuck und Bäcker. Die Meis­ter aus den ver­schie­de­nen Beru­fen gaben den Schü­le­rin­nen und Schü­lern nicht nur gute Ein­bli­cke in die prak­ti­schen Tätig­kei­ten, sie beleuch­te­ten auch die Aus­bil­dung und die Stär­ken, die jeder Azu­bi für den jewei­li­gen Bereich mit­brin­gen soll­te.

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So konn­ten sich inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler gleich sel­ber ein­schät­zen und prü­fen, ob sie dafür geeig­net sind.
Es wur­de gesägt und geras­pelt, gehäm­mert und geschnit­ten, geglät­tet und geföhnt, getippt und recher­chiert, geformt und geba­cken, ange­rührt und gemau­ert.

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Am zehn­ten und damit letz­ten Prak­ti­kums­tag fand eine Refle­xi­on statt, die sehr posi­tiv aus­fiel. Auch wenn die Tage anstren­gend waren, haben sie allen gut gefal­len und die meis­ten woll­ten nicht wie­der zurück in die Schu­le. „Das Prak­ti­kum hat mich per­sön­lich wei­ter gebracht,“ so Chris­ti­an. Und Mari­na mein­te: „Jetzt weiß ich auf jeden Fall, wel­chen Beruf ich mir noch ein­mal genau­er anschau­en wer­de und wel­cher gar nichts für mich ist.“ „Auch wenn ich mei­nen Traum­be­ruf noch nicht gefun­den habe, es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt!“, reflek­tier­te Ali­na.