ROTTWEIL, 22. Okto­ber (pm) – Am Frei­tag, 24. Okto­ber laden die Müns­ter­bau­hüt­te in Koope­ra­ti­on mit der Evan­ge­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung auf 20 Uhr ins Gemein­de­haus Adolph Kol­ping, Wald­tor­stra­ße 8, ein zu einem Licht­bil­der­vor­trag von Pro­fes­sor Wer­ner Mez­ger unter dem Titel „Unter dei­nen Schutz und Schirm“ – For­men maria­ni­scher Fröm­mig­keit.

Der Vor­trag zeich­net die wich­tigs­ten Ent­wick­lungs­stu­fen der maria­ni­schen Theo­lo­gie wie auch der popu­lä­ren Mari­en­fröm­mig­keit nach, schil­dert die zen­tra­len Sze­nen des Mari­en­le­bens, geht auf die ein­schlä­gi­gen Moti­ve der christ­li­chen Kunst ein und erläu­tert den Rei­gen der zahl­rei­chen Mari­en­fes­te des Kir­chen­jah­res. Außer­dem behan­delt er spe­zi­el­le maria­ni­sche Gebets­for­men wie den Rosen­kranz, her­aus­ra­gen­de Wall­fahrts­or­te von Lore­to über Maria­zell, Ein­sie­deln, Alt­öt­ting und Keve­la­er bis nach Tschen­sto­chau und endet bei den Dis­kur­sen über die Mari­en­er­schei­nun­gen des 19. und 20. Jahr­hun­derts, die sich ins­be­son­de­re mit Namen wie Lour­des und Fati­ma ver­bin­den.

Natür­lich kom­men loka­le For­men der Mari­en­ver­eh­rung, wie sie sich spe­zi­ell mit Rott­weil ver­bin­den, eben­falls zur Spra­che. Wer­ner Mez­ger, bekannt durch zahl­rei­che Bücher, Rund­funk- und Fern­seh­sen­dun­gen, ist Pro­fes­sor für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Frei­burg und Direk­tor des Frei­bur­ger Insti­tuts für Volks­kun­de der Deut­schen des öst­li­chen Euro­pa (IVDE).
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