Zeitgenössisches und Barockes für die Hospizstiftung

ROTTWEIL (mm) – Zu dem traditionellen Chorkonzert vor Ostern laden auch dieses Jahr wieder der Mädchenchor Rottweil und der Junge Chor St. Ursula, Villingen mit einem besonderen Chorprogramm am Sonntag, 22. März in die Kirche auf den Dreifaltigkeitsberg ein. Das Benefizkonzert zugunsten des Hospizes beginnt um 18 Uhr.

Die Sängerinnen werden dabei mit einer großen Bandbreite unterschiedlicher gleichstimmiger Chorliteratur zu hören sein. Los geht`s mit barocker Chormusik des englischen Komponisten Henry Purcell. Dabei steht der ausdrucksvolle Text mit ungewöhnlichen Harmonien im Mittelpunkt des Stückes. Auch im Werk „Erhöre mich wenn ich rufe“ vom deutschen Komponisten Heinrich Schütz wird das Bitten um Erbarmen Gottes an uns Menschen nachhaltig vertont. Dieses Stück erklingt, wie andere Chorstücke auch, in einer kleineren kammermusikalischen Chorbesetzung.

Des Weiteren werden im Konzert eine klangliche Verbindung zwischen dem alten gregorianischen Gesang „Bekehre uns“ und einer modernen Saxophonimprovisation zu hören sein. Der Saxophonist Volker Basler verleiht dem reinen und warmen Mädchenchorklang durch seine Improvisationen damit eine noch intensivere Atmosphäre.

Das zeitgenössisches Stück „Spiegel im Spiegel“ von Arwo Pärt wird im Konzert erstmalig ein einer vokal-instrumentalen Fassung zu hören sein und in der besonderen Klanglichkeit der Kirche auf dem Dreifaltigkeitsberg zu Geltung kommen.

Im zweiten Teil des Konzertes erklingen moderne Chorstücke. So werden beispielsweise neben dem bekannten Stück „Hello darkness my old friend“ von Simon and Garfunkel auch das Gospelstück „Sinner you know“ mit besonderen Percussioninstrumenten zu hören sein.Das Friedenslied „Weiße Fahnen“ der Gruppe Silbermond in einer eigens arrangierten Fassung für Chor und Saxophon beschließt das vielfältige und interessante Chorkonzert auf dem Dreifaltigkeitsberg.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Um Spenden zugunsten des Hospizes auf dem Dreifaltigkeitsberg wird gebeten.

 

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