Zwei Bewerber wollen Bürgermeister in Hardt werden

Für den Chefsessel im Rathaus Hardt gibt es bisher zwei Bewerbungen. Foto: him

Hardt (wit) — Das Kan­di­datenkarus­sell zur Bürg­er­meis­ter­wahl in Hardt begin­nt sich zu drehen. Nach­dem fest stand, dass Bürg­er­meis­ter Her­bert Halder nicht wieder kan­di­dieren wird, wurde über mögliche Nach­fol­ger spekuliert.

Ihren Hut in den Ring gewor­fen haben als erste Karin Grave aus Neuen­bürg und als zweit­er Michael Moos­mann aus Schram­berg-Sul­gen. Der 25-Jährige Michael Moos­mann arbeit­et seit zwei Jahren bei der Stadtver­wal­tung Schram­berg. Seine Mit­be­wer­berin arbeit­et seit 25 Jahren beim Lan­des­be­trieb Ver­mö­gen und Bau.

Die Wahl find­et am Son­ntag, 24. Juni, statt. Sollte kein­er der Bewer­ber im ersten Wahl­gang die absolute Mehrheit erre­ichen, gibt es am Son­ntag, 8. Juli, einen zweit­en Wahl­gang. Bewer­bun­gen für den ersten Wahl­gang sind noch bis Mon­tag, 28. Mai 2018, 18 Uhr, möglich. Die Amt­szeit von Bürg­er­meis­ter Her­bert Halder läuft zum 1. Sep­tem­ber ab. Offizielle Kan­di­daten­vorstel­lun­gen find­en am 13. und 15. Juni statt.

Hier die Pressemit­teilun­gen der Kan­di­dat­en

Michael Moosmann

Der Sul­gen­er Michael Moos­mann (25) arbeit­et seit rund zwei Jahren bei der Stadtver­wal­tung der Großen Kreis­stadt Schram­berg im Bere­ich der Finanzen und des Con­trol­ling und kon­nte hier­bei wertvolle Erfahrun­gen für das Amt des Bürg­er­meis­ters sam­meln.

Michael Moos­mann möchte Bürg­er­meis­ter der Gemeinde Hardt wer­den. Foto: pm

Nach dem Abitur absolvierte er ein duales Studi­um zum Bach­e­lor of Arts BWL – Tech­ni­cal Man­age­ment, welch­es ihm Wis­sen in den Bere­ichen Betrieb­swirtschaft­slehre, Tech­nik und Volk­swirtschaft­slehre ver­mit­telte. Als Part­nerun­ternehmen fungierte die Durav­it AG, die Michael Moos­mann Ein­blicke in unter­schiedliche Abteilun­gen gewährte. Im Anschluss an das Studi­um set­zte er seine Arbeit bei der Durav­it AG fort, um in einem näch­sten Schritt zur Stadt Schram­berg zu wech­seln. Seit­dem ist er sowohl für die Haushalt­s­pla­nung als auch für die Bewirtschaf­tung und den Abschluss in den Bere­ichen des Tief­baus, der Bauhöfe, der Ortsver­wal­tung Wald­mössin­gen und der Wirtschafts­förderung zuständig. Des Weit­eren war er fed­er­führend bei der Erstel­lung der Eröff­nungs­bi­lanz der Stadt, welche er im Sep­tem­ber 2017 dem Gemein­der­at vorstellte. Außer­dem kon­nte er durch seine Tätigkeit­en im Beteili­gungs­man­age­ment und dem Pro­tokoll­we­sen seine Ken­nt­nisse ver­tiefen.

Sein Ziel ist es, die erfol­gre­iche Poli­tik der let­zten Jahre fortzuführen und die attrak­tive und unab­hängige Gemeinde Hardt weit­erzuen­twick­eln. Entwick­lungsmöglichkeit­en sieht er unter anderem bei der Schu­lausstat­tung und den Kapaz­itäten des Kinder­gartens. Hier sind seines Eracht­ens Investi­tio­nen notwendig, um auch in Zukun­ft eine zeit­gemäße Betreu­ung zu gewährleis­ten. Die Investi­tio­nen sollen im Rah­men der finanziellen Leis­tungs­fähigkeit getätigt wer­den, um die finanzielle Sta­bil­ität nicht zu gefährden. In diesem Punkt set­zt Michael Moos­mann auf eine enge Zusam­me­nar­beit mit dem Gemein­der­at. Ein weit­er­er wichtiger Aspekt ist auch die Stärkung des guten Zusam­men­halts inner­halb der Gemeinde durch die Förderung von Vere­inen und Ver­anstal­tun­gen. Eben­falls gehören der Einzel­han­del, die Gas­tronomie, die Apotheke und der Arzt zu ein­er attrak­tiv­en und lebendi­gen Gemeinde. Hin­sichtlich der Wohn- und Gewer­bege­bi­ete fördert Michael Moos­mann die Nutzung vorhan­den­er Flächen durch Aktu­al­isierung der Bebau­ungspläne und möchte Eigen­tümern damit neue Möglichkeit­en für eine Nachverdich­tung bieten. Sofern zusät­zlich­er Bedarf beste­ht, sieht er auch die Ausweisung neuer Wohn- und Gewer­bege­bi­ete vor.

Es ist Michael Moos­mann sehr wichtig, den Kon­takt zu allen Alters- und Inter­essens­grup­pen auch direkt bei Ver­anstal­tun­gen und Gesprächen auf offen­er Straße zu pfle­gen. Deshalb ist unter anderem ein Besuch der Pflanzen­tauschak­tion des Obst- und Garten­bau­vere­ins und des Sport­woch­ene

ndes des FC Hardt vorge­se­hen.”

Karin Grave

Mit Karin Grave bewirbt sich eine erfahrene Beamtin aus dem Nord­schwarzwald um das Amt der Bürg­er

Karin Grave bewirbt sich als Bürg­er­meis­terin der Gemeinde Hardt. Foto: pm

meis­terin in Hardt. Sie hat nach ihrem Schu­la­b­schluss ihre Gesel­len­prü­fung im Handw­erk als Schreiner­in abgelegt und danach drei Jahre in diesem Beruf gear­beit­et. Dann entsch­ied sie sich noch ein­mal die Schul­bank zu drück­en und absolvierte die Fach­schul­reife in Pforzheim und die Fachge­bun­dene Hochschul­reife in Karl­sruhe. Der Weg in den öffentlichen Dienst begann mit der Aus­bil­dung zur Inspek­toren­lauf­bahn der all­ge­meinen Finanzver­wal­tung beim Land Baden-Würt­tem­berg. Abgeschlossen hat sie als Dipl.-Finanzwirtin (FH) und später noch als Betrieb­swirtin (VWA).

 

Seit 25 Jahren ist sie beim Lan­des­be­trieb Ver­mö­gen und Bau (früher Liegen­schaft­samt) in den Ämtern in Karl­sruhe und Pforzheim ver­ant­wortlich für die Ver­wal­tung der Liegen­schaftssachge­bi­ete und lan­de­seige­nen Fis­chereirechte. Region­al erstreckt sich die Zuständigkeit von Bruch­sal über Karl­sruhe und Rast­statt bis nach Baden-Baden. Inhaltlich umfasst die Tätigkeit das Ver­tragswe­sen, Miet-, Pacht- und Erb­verträge sowie Kaufverträge für den land­wirtschaftlichen Grundbe­sitz und die Behör­de­nun­ter­bringung. Durch die damit ver­bun­de­nen Abstim­mungen und Ver­hand­lun­gen hat sie mit vie­len Gemein­den und Städten Erfahrun­gen sam­meln kön­nen.

Die 56-jährige Bewer­berin ist in Pforzheim geboren und im Nord­schwarzwald aufgewach­sen. Sie ist ver­heiratet und Mut­ter zweier erwach­sen­er Söhne. Ihre Freizeit wid­met sie Spaziergän­gen und Wan­derun­gen mit der Fam­i­lie und dem Hund, wenn es die Zeit zulässt macht sie Aus­ritte mit dem Pferd. Ihre Naturver­bun­den­heit und Schwarzwald-Liebe hat sie ver­an­lasst schon zweimal den West­weg von Pforzheim bis Basel zu wan­dern.

Karin Grave ist parteiun­ab­hängig. Ihr poli­tis­ch­er Leit­faden ist die Verbesserung der Leben­squal­ität. Wie kann man die Ort­szen­tren lebenswert­er gestal­ten und Begeg­nungsmöglichkeit­en im öffentlichen Raum ein­richt­en, die zum Ver­weilen und zur Kom­mu­nika­tion ein­laden. Die Sich­er­stel­lung aus­re­ichen­der Kinder­be­treu­ungsplätze, Chan­cen­gle­ich­heit und Bil­dungsper­spek­tiv­en für die Jugend, sichere Arbeit­splätze für die Erwach­se­nen und lebenswerte Ein­rich­tun­gen für die Senioren sind ihre zen­tralen Anliegen.

Dabei ste­ht sie für eine Zukun­ft­sori­en­tierung auf der Basis geschätzter Tra­di­tio­nen und bewährter Wertvorstel­lun­gen. Wenn die Bürg­erin­nen und Bürg­er von Hardt sie am 24. Juni 2018 als Bürg­er­meis­terin wählen, wird sie sich mit großem Engage­ment für die Weit­er­en­twick­lung dieser lebens- und liebenswerten Ortschaft ein­set­zen.