Zwei „Blitzer” an der Bundesstraße in Schramberg?

Antrag der SPD/Buntspecht - Fraktionsgemeinschaft

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Wie hier im Hinter-Lehengericht soll auch in Waldmössingen ein Blitzer an deer Heimbachstraße montiert werden. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) –  Die SPD/B­unt­specht-Frak­ti­ons­ge­mein­schaft hat einen Antrag ein­ge­bracht, in dem sie for­dert, „dass die Stadt den Land­kreis bit­tet, in der Obern­dor­fer Stra­ße im Grün­strei­fen zwi­schen Park­platz und Bun­des­stra­ße etwa bei Gebäu­de 169 und am Ham­mer­gra­ben beim Auto­haus Dold an der B 462 Geschwin­dig­keits­mess­ge­rä­te (“Blit­zer“) zu instal­lie­ren.“

Zur Begrün­dung heißt es, dass „An der Stei­ge“ künf­tig „Tem­po 30“ gel­ten soll. Die sei als zusätz­li­cher Schutz der dor­ti­gen Anwoh­ner „abso­lut rich­tig und not­wen­dig“. Die Anwoh­ner an der Stei­ge fürch­ten, dass durch die ab Novem­ber gel­ten­de Tem­po-30-Rege­lung auf dem unte­ren Teil der Obern­dor­fer Stra­ße, der Schleich­ver­kehr Rich­tung Sul­gen über die Stei­ge zuneh­men wird. (Der Gemein­de­rat hat dem Tem­po-30-Plan an der Stei­ge am Don­ners­tag­abend zuge­stimmt.)

Die­ser zusätz­li­che Schutz lau­fe aller­dings „gegen die eben­falls berech­tig­ten Schutz­in­ter­es­sen der Anwoh­ner an der Obern­dor­fer Stra­ße“, heißt es in dem Antrag, „denn jedes Fahr­zeug, das An der Stei­ge ver­hin­dert wird, lan­det auf der Obern­dor­fer Stra­ße.“

Wenn Tem­po-30 auf dem unte­ren Teil der Obern­dor­fer gilt, bedeu­te das für den Bereich ober­halb der Tem­po-30-Zone, „dass eine gan­ze Rei­he Auto­fah­rer ver­su­chen wird, den sub­jek­tiv emp­fun­de­nen Zeit­ver­lust durch höhe­re Geschwin­dig­kei­ten nach der 30er-Zone her­ein­zu­fah­ren“, heißt es in dem Antrag.

Schon jetzt wür­den vie­le Auto­fah­rer deut­lich schnel­ler als die erlaub­ten 50 Stun­den­ki­lo­me­ter fah­ren. „Es geht nicht um die die­je­ni­gen, die mal 60 Stun­den­ki­lo­me­ter fah­ren, son­dern um jene, die auch für den Lai­en erkenn­bar zu schnell unter­wegs sind“, schreibt Mir­ko Wit­kow­ski im Namen der Frak­ti­ons­ge­mein­schaft. Ähn­lich hohe Geschwin­dig­kei­ten bekla­gen auch die Bewoh­ner Am Ham­mer­gra­ben, auch hier wür­den vie­le Auto­fah­rer viel zu schnell fah­ren. Zum Schutz der Anwoh­ner soll­ten des­halb vom Land­kreis hier fes­te Geschwin­dig­keits­mess­an­la­gen instal­liert wer­den.

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