Zwei Eckenhofer stecken die Köpfe zusammen. Hermann Körner und Arkas Förstner (links). Lagepläne und viele Fotos wurden durchforstet für einen lebendigen und interessanten Vortragsabend.Foto: pm

SCHRAMBERG/SCHILTACH (pm) – Wie kommt es zu einem Vor­trag über ein Wohn­ge­biet in Schram­berg? Die­se Fra­ge mag man sich stel­len, wenn man das Pro­gramm der Vor­trags­rei­he par­al­lel zur Aus­stel­lung „Das Bad der 70er Jah­re“ in der Hans­gro­he Aqua­de­mie, liest. Chi­le, Indo­ne­si­en und Euro­pa – jetzt kommt der Ecken­hof!

Bedeu­tend ist das Sied­lungs­pro­jekt im Orts­teil Sul­gen nicht nur wegen der Archi­tek­tur (so waren Flach­dach­häu­ser bis zu die­sem Zeit­punkt im Schwarz­wald ein abso­lu­tes No-go). Neu und inno­va­tiv waren auch die Art der Ver­mark­tung, die sozia­len und gesell­schaft­li­chen Aspek­te, die sich aus der Sied­lung ent­wi­ckel­ten und noch ent­wi­ckeln.

Den Vor­trags­abend gestal­ten zwei „Urein­woh­ner“ aus dem Ecken­hof. Zum einen Her­mann Kör­ner, der als jun­ger 35-jäh­ri­ger Geschäfts­füh­rer der Schram­ber­ger Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft die Sied­lung maß­geb­lich mit ver­ant­wor­te­te, hat aus sei­nen Archiv nicht nur Bil­der und Zeit­zeug­nis­se geholt, son­dern auch vie­le Geschich­ten über die Ent­wick­lung der Ecken­hof-Sied­lung in den ver­gan­ge­nen vier Jahr­zehn­ten zusam­men­ge­tra­gen.

Zum ande­ren spricht Arkas Förs­t­ner. Er ist im Ecken­hof groß gewor­den. Nach sei­nem Innen­ar­chi­tek­tur­stu­di­um kauf­te und sanier­te er sich einen Bun­ga­low im Ecken­hof. Er beleuch­tet nicht nur die Aspek­te der Wohn­ty­po­lo­gi­en – son­dern auch den Wan­del, den die Sied­lung aus den 70er Jah­re erlebt.

Am 15. März um 19 Uhr  fin­det  der Vor­trag über das Wohn­ge­biet Ecken­hof in der Hans­gro­he Aqua­de­mie  Aue­stra­ße 9 in Schiltach statt.