Zwei Fenneks in der Schiltachstraße. Foto: bvz

SCHRAMBERG (him) – Wer am Diens­tag­nach­mit­tag beim Kauf­land oder Lidl war, hat mög­li­cher­wei­se die­se bei­den merk­wür­di­gen Gefähr­te gese­hen – wie unse­re Lese­rin Bär­bel von Zep­pe­lin. Was das denn sei, woll­te sie wis­sen und was die bei uns machen.

Andre­as Seger hat­te die Lösung im Nu. Der Ober­stabs­feld­we­bel im Pres­se- und Infor­ma­ti­ons­zen­trum des Hee­res schreibt: „Bei den Fahr­zeu­gen han­delt es sich um einen soge­nann­ten Späh­wa­gen mit dem Namen ‚Fen­nek‘.” Die­se wür­den als Füh­rung- /Erkundungsfahrzeug bei den Pio­nie­ren ein­ge­setzt und wer­den bun­des­wehr­ty­pisch so abge­kürzt: Fü-/Erkd Fz Pi Fen­nek 1A2

Sehr häu­fig sind die­se Fahr­zeu­ge nicht zu sehen, bei der Bun­des­wehr gibt’s nur so um die 40 die­ser leicht gepan­zer­ten Rad­fahr­zeu­ge. Drei Sol­da­ten kön­nen rein­krab­beln. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit beträgt 115 Stun­den­ki­lo­me­ter und rück­wärts fährt ein Fen­nek immer­hin 23 km/h. Seit 2003 hat die Bun­des­wehr sol­che Fahr­zeu­ge.

Die Fra­ge, was die Fenn­eks hier woll­ten, konn­te Ober­stabs­feld­we­bel Seger lei­der nicht beant­wor­ten. Dazu fehl­ten ihm genaue­re Anga­ben, zu wel­cher Ein­heit die Fahr­zeu­ge gehör­ten.