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Dienstag, 10. Dezember 2019
Start News Zwei Schram­ber­ger beim SPD-Lan­des­par­tei­tag

Zwei Schramberger beim SPD-Landesparteitag

Sozi­al­de­mo­kra­ten sehen sich als Alter­na­ti­ve zu den Grü­nen

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MANNHEIM/SCHRAMBERG (pm). Mit über 90 Pro­zent haben die baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen Sozi­al­de­mo­kra­ten am Frei­tag, 9. Okto­ber, ihren Lan­des­vor­sit­zen­den Dr. Nils Schmid in sei­nem Amt bestä­tigt. Mit­ten drin beim zwei­tä­gi­gen Lan­des­par­tei­tag waren, laut SPD-Mit­­­tei­­lung, die bei­den Schram­ber­ger Micha­el Por­zelt und Mir­ko Wit­kow­ski sowie Ste­pha­nie Schmidt aus Rott­weil, die gemein­sam den SPD-Kreis­­ver­­­band in Mann­heim ver­tra­ten.

Vor dem Votum der 320 Dele­gier­ten habe der stell­ver­tre­ten­de Minis­ter­prä­si­dent Nils Schmid  in einer mit­rei­ßen­den Rede die Erfol­ge der Lan­des­re­gie­rung unter­stri­chen und dabei auch deut­lich gemacht, dass es schon einen Unter­schied mache, ob man sein Kreuz bei der SPD oder den Grü­nen macht: „Wir Sozi­al­de­mo­kra­ten sind der Motor die­ser Lan­des­re­gie­rung!“ Bei­spie­le dafür sei­en die Abschaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren, die Bil­dungs­zeit und die Tarif­treue, das vier­ma­li­ge Errei­chen der Null­ver­schul­dung oder die Ableh­nung des unge­rech­ten Steu­er­ab­kom­mens mit der Schweiz, schreibt die SPD.

„Wer Bil­dungs­ge­rech­tig­keit schaf­fen will, wer Arbeit­neh­mer­rech­te sichern will, wer Steu­er­ge­rech­tig­keit durch­set­zen und soli­de Haus­hal­te umset­zen will, der hat in Baden-Wür­t­­te­m­berg nur eine Wahl – und die­se Wahl heißt SPD“, so Nils Schmid laut SPD-Bericht.

Im Hin­blick auf die aktu­el­le Ent­wick­lung der Flücht­lings­zah­len sag­te der SPD-Chef, es wer­de noch viel Arbeit und Mühe auf die SPD zukom­men. „Aber wir schaf­fen das! Wir müs­sen mit Zuver­sicht und Rea­lis­mus zugleich in die Zukunft bli­cken. Eines ist dabei ganz ent­schei­dend: Nie­mand darf alte und neue Bür­ger gegen­ein­an­der aus­spie­len! Das heißt ers­tens: Wir sagen klipp und klar Nein zu jedem Ver­such, den Min­dest­lohn auf­zu­wei­chen. Das heißt zwei­tens: Wir brau­chen eine ech­te Offen­si­ve für bezahl­ba­ren Wohn­raum in Baden-Wür­t­­te­m­berg. Und drit­tens müs­sen wir Arbeit und Beschäf­ti­gung in Baden-Wür­t­­te­m­berg sichern. Denn wer gemein­sam schafft, der schafft Gemein­schaft!“

Schram­bergs SPD-Vor­­­sit­zen­­der und SPD-Wahl­­kampf­­lei­­ter im Land­kreis Rott­weil, Mir­ko Wit­kow­ski, unter­streicht: „Wenn den Men­schen im Land erst ein­mal bewusst wird, was unse­re Regie­rungs­mit­glie­der alles geleis­tet haben und wel­che her­vor­ra­gen­de Opti­on sie für die Zukunft sind, wer­den auch die Umfra­ge­wer­te für die SPD wie­der deut­lich nach oben gehen.“ Und noch etwas freut SPD-Kreis­­vor­­­stand­s­­mit­­glied Wit­kow­ski: Jens Löw, Vor­sit­zen­der des SPD-Kreis­­ver­­­bands Schwar­z­­wald-Baar, hat den Wie­der­ein­zug in den SPD-Lan­­des­­vor­­­stand geschafft und ver­tritt dort die Inter­es­sen der Regi­on Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg, zu der neben sei­nem eige­nen Kreis­ver­band auch die SPD-Kreis­­ver­­bän­­de Rott­weil und Tutt­lin­gen gehö­ren, heißt es abschlie­ßend.

 

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