Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall – L 408 gesperrt

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Bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall sind im Land­kreis Freu­den­stadt in der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag zwei Men­schen getö­tet wor­den. Der Unfall geschah auf der L 408, Höhe Betz­wei­ler kurz nach 0 Uhr. Ursa­che war laut Poli­zei die nicht ange­pass­te Geschwin­dig­keit eines der bei­den Fah­rer. 

Ein 20-Jäh­ri­ger war dem­nach mit sei­nem BMW von Loß­burg in Rich­tung Peter­zell unter­wegs, als er kurz nach einem Über­hol­ma­nö­ver infol­ge nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit am Beginn einer Rechts­kur­ve nach rechts von der Stra­ße abkam und gegen die Leit­plan­ken prall­te.

Sein Wagen wur­de von den Leit­plan­ken nach links abge­wie­sen und prall­te in der Fol­ge fron­tal mit dem eines ent­ge­gen­kom­men­den 42-Jäh­ri­gen zusam­men. Bei dem hef­ti­gen Zusam­men­stoß die bei­den allein in ihren Autos befind­li­chen Fah­rer sofort getö­tet wor­den, berich­tet die Poli­zei. 

Der 42-Jäh­ri­ge muss­te durch die Feu­er­wehr Loß­burg mit schwe­rem Gerät aus sei­nem Auto gebor­gen wer­den. An den bei­den Autos und den Leit­plan­ken ent­stand ein Sach­scha­den von rund 8000 Euro. 

Die Feu­er­wehr Loß­burg war mit sie­ben Fahr­zeu­gen und 47 Mann im Ein­satz. Das DRK Freu­den­stadt war mit zwei Ret­tungs­wa­gen und einer Not­arzt­be­sat­zung zum Unfall­ort geeilt.

Zur Unfall­auf­nah­me wur­de die L 408 in bei­den Rich­tun­gen gesperrt und wird auch noch für eini­ge Stun­den wei­ter­hin gesperrt blei­ben. Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Rott­weil wur­de zur genau­en Klä­rung des Unfall­her­gan­ges ein Sach­ver­stän­di­ger hin­zu­ge­zo­gen.