Großes Interesse auch in Schramberg, Sulgen und Schönbronn

Dorothee Eisenlohr zieht positives Fazit ihrer sechs Ortsteilveranstaltungen

Schramberg. Alle sechs Schramberger Ortsteile – Tennenbronn, Waldmössingen, Heiligenbronn, Sulgen, Talstadt und Schönbronn – hat OB-Kandidatin Dorothee Eisenlohr besucht und sich bei Ortsrundgängen und Diskussionsabenden ein Bild von den Anliegen der Menschen verschafft. Ihr Fazit: „Die Stadt ist wunderschön. Und es gibt viel zu tun.“ Dies teilt die OB-Kandidatin in einer Pressemitteilung.

„Es freut mich, wie viele Leute da waren und wie herzlich sie auf mich zugekommen sind. Das bestärkt mich in meinem Wunsch, Oberbürgermeisterin der Gesamtstadt Schramberg werden zu wollen,“ sagt die 37-jährige Hechingerin, die sich aus der Position als Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg heraus als Rathaus-Chefin bewirbt.

Unimog-Fahrt in Schönbronn.

Fahrt mit dem Unimog, Wasserpfeife im arabischen Zelt und fliegende Betten in Schönbronn

Schönbronn, mit etwa 150 Einwohnern der kleinste unter Schrambergs Ortsteilen, überraschte die OB-Kandidatin gleich mit mehreren Besonderheiten: Bei der ersten Station, der Bantle Transporte und Baggerbetrieb GmbH, wurde sie mit einem historischen Unimog begrüßt und zusammen mit Schönbronner Kindern Schäfer Kfz und Reisemobile GmbH kutschiert. Dort stellte Frank Schäfer seinen Betrieb und die relativ neu dazugekommene Reisemobilvermietung „AbenteurGlück“ vor. Diskutiert wurde die Möglichkeit der Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes in Schönbronn. Danach wurde die Gruppe, die stetig größer wurde, von Diakon Dieter Vanselow vor der Kirche Schönbronn empfangen. In seiner „wohl kürzesten Führung aller Zeiten“, so Vanselow, weihte er als Vorsitzender die Gruppe in die Arbeit des Vereins Bibelerlebniswelt Schönbronn e.V. ein. Dorothee Eisenlohr zeigte sich beeindruckt, mit wie viel Liebe zum Detail der Verein die Geschichte der Bibel aufbereitet habe. Eine Duftstation mit erlesenem Räucherwerk, ein arabisches Erzählzelt und viele Dinge zum Anfassen faszinierten die Teilnehmenden besonders und machten die Bibel regelrecht erlebbar.

Groß war das Interesse an der Kandidatin auch im kleinsten Ortsteil Schönbronn.

Nach diesem Ausflug in die Geschichte zog die Gruppe auf ihrem Ortsrundgang weiter zur Schäfer Garten- und Landschaftsbau GmbH, wo sie Inhaber Rolf Schäfer und ein spektakulär gestalteter Garten erwartete: Ein Bett hing in den Bäumen, ein Stuhl stand 12 Meter hoch auf einem Pfahl. An einem mehrere Meter hohen Betonzylinder schlängelte sich eine Graffiti-Echse. Schäfer informierte über seine Arbeit und gab Eisenlohr verschiedene Wünsche an eine serviceorientierte und unternehmensfreundliche Stadtverwaltung mit auf den Weg.

Gespräch mit den Bürgern in Schönbronn.

Anschließend ging’s in den Gasthof Löwen, wo Eisenlohr vor rund 65 Zuhörern ihre Person und ihre Ideen für Schramberg vorstellte. In der lebhaften Diskussion im Anschluss ging es unter anderem um den Radweg Sulgen-Eschbronn, die Kommunikation der Stadtverwaltung, Sauberkeit und Straßenreinigung, den ÖPNV, Probleme bei Bauanträgen und Fußgängerüberwege.

Nebenzimmer der Schramberger Cafébar Majolika wäre viel zu klein gewesen

Bei Eisenlohrs Abendveranstaltung in der Cafébar Majolika drängten sich rund 70 Personen im Hauptzimmer der Gaststätte. Themen, die hier unter den Nägeln brannten, waren Müll in der Stadt, Raser, zu wenige Tempolimits und Blitzer. Groß war der Wunsch nach durchgängigen Fahrradwegen, besserer Integration von Migranten und einer Aufwertung des Ortskerns. Zum Ende des Abends erhielt Eisenlohr herzlichen Applaus.

Dorothee Eisenlohr notiert sich die Bürgeranliegen in Sulgen.

Verkehr als Hauptthema auf dem Sulgen

Vereinsring-Präsident Hans-Peter Marte hatte sich, unterstützt vom Vize-Sportvereinsvorsitzenden Georg Haas, bereit erklärt, die Ortsbesichtigung für Dorothee Eisenlohr in Sulgen vorzubereiten. Der Weg führte von der Turn- und Festhalle Sulgen zum Stadion, wo Haas der OB-Kandidatin die Pläne des Sportvereins für ein neues Stadiongebäude erläuterte. Vorbei an diversen Stationen, wo Rundgangsteilnehmer fehlende Parkplätze oder vernachlässigtes Grün bemängelten, ging die Gruppe zum Wittum-Gelände, um die Pläne des Stadtumbaus 2030+ zu diskutieren.

Themen in Sulgen waren auch die Verkehrssteuerung und die Straßenführung.

An der Sulgauer Straße gab es einen Stopp zum Thema Straßenführung und Verkehrssteuerung, und vor dem Badschnass brachte eine Teilnehmerin eine Anregung zur Beklebung der durchsichtigen Panoramascheiben ein.

Bei der anschließenden Veranstaltung in der Gaststätte Kreuz interessierten sich die Teilnehmer unter anderem für Busverbindungen, Vereinsförderung, Sauberkeit, das Bauamt und den Radweg Sulgen – Schönbronn.

 

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