Beim Ortsrundgang in Heiligenbronn. Fotos: pm

Doro­thee Eisenlohr, Kan­di­da­tin für die Schram­berg Ober­bür­ger­meis­ter­wahl am 7. Juli, absol­viert ein straf­fes Pro­gramm: Am Mitt­woch, 12. Juni, star­te­te sie die Rei­he ihrer Orts­teil­ver­an­stal­tun­gen in Wald­mös­sin­gen. Am Don­ners­tag- und Frei­tag­abend war sie in Hei­li­gen­bronn und Ten­nen­bronn. Dar­über berich­tet die OB-Kan­di­da­tin in einer Pres­se­mit­tei­lung:

„Ich bin über­rascht, wie vie­le Inter­es­sier­te da waren! Und wie inten­siv dis­ku­tiert wur­de. Die Ver­an­stal­tun­gen lau­fen echt gut“, freut sich Doro­thee Eisenlohr.
Alle bis­he­ri­gen Ter­mi­ne bestan­den aus zwei Tei­len: Jeweils um 18 Uhr nahm sich die OB-Kan­di­da­tin Zeit für einen Orts­rund­gang. Um 19 Uhr stell­te sie sich im Neben­zim­mer eines Gast­hau­ses vor und dis­ku­tier­te mit den Gäs­ten.

Mit dem Schlepper durchs Tiergehege in Waldmössingen

Wald­mös­sin­gens Orts­rund­gang bot gleich zwei High­lights: Gemein­de- und Ort­schafts­rat Jür­gen Kaupp hat­te sich viel Mühe gege­ben und über 100 Pro­jek­te und Pro­jekt­wün­sche der Wald­mös­sin­ger auf eine 1 Qua­drat­me­ter gro­ße Orts­teil­kar­te gepinnt. So konn­te Doro­thee Eisenlohr am Treff­punkt vor der Kas­tell­hal­le gleich sehen, was sie im Fall ihrer Wahl zur Ober­bür­ger­meis­te­rin ab Okto­ber an Arbeit erwar­ten wird.

Orts­ter­min in Wald­mös­sin­gen

Danach klet­ter­te ein Teil der rund 35 Orts­teil­be­ge­her auf den Schlep­per der Fami­lie Schmid zur Rund­fahrt durch den Erleb­nis­bau­ern­hof Wald­mös­sin­gen. Außer einem idyl­li­schen Aus­blick auf gra­sen­des Rot­wild erhielt die Kan­di­da­tin Infor­ma­tio­nen über Park­platz- und ande­re Her­aus­for­de­run­gen rund um das Wald­mös­sin­ger Römer­kas­tell und den Wei­her­wa­sen.
An der sich anschlie­ßen­den Abend­ver­an­stal­tun­gen in der Erleb­nis­gas­tro­no­mie „Zum Frie­der“ nah­men rund 50 Per­so­nen teil.

Nach Eisenlohrs Vor­stel­lung ging es unter ande­rem um Fuß­gän­ger­über­we­ge an der See­dor­fer Stra­ße, leer­ste­hen­de Gewer­be­flä­chen und Wohn­häu­ser, die Ser­vice­ori­en­tie­rung der Stadt­ver­wal­tung, Ange­bo­te für Jugend­li­che und Bür­ger­be­tei­li­gung. Die Teil­neh­men­den zeig­ten sich über­rascht über den hohen Wis­sens­stand der Kan­di­da­tin.

Heiligenbronn ein Mal umrundet

In Hei­li­gen­bronn fan­den sich etwas 30 Inter­es­sier­te zum Orts­rund­gang ein. Die Grup­pe spa­zier­te ein­mal rund um den Ort, vor­bei am Klos­ter Hei­li­gen­bronn, dem Sport­platz der Stif­tung St. Fran­zis­kus und dem Stand­ort der geplan­ten Zufahrts­stra­ße für das Klos­ter.

Zur Spra­che kamen der schlech­te Zustand eini­ger Geh­we­ge und Stra­ßen, der Bedarf an Wohn­bau­plät­zen, der unschö­ne Stand­ort der Glas­con­tai­ner am Orts­ein­gang und der Wunsch nach einem öffent­li­chen Ver­samm­lungs­ort. Akti­ve der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Hei­li­gen­bronn wie­sen auf ihre beeng­te Raum­si­tua­ti­on und ein drin­gend anzu­schaf­fen­des Fahr­zeug hin.

An der Vor­stel­lung von Doro­thee Eisenlohr mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on im Café Adler­st­üb­le-Spitz nah­men rund 50 Gäs­te teil. Neben den schon im Orts­rund­gang ange­ris­se­nen The­men ging es um das stel­len­wei­se kaum vor­han­de­ne Mobil­funk­netz, Rase­rei durch den Ort und feh­len­de Bar­rie­re­frei­heit für Seh­be­ein­träch­tig­te. Als schwie­rig benannt wur­den auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Stadt­ver­wal­tung und der Stau an bewil­lig­ten, aber nicht umge­setz­ten Pro­jek­ten.

Doro­thee Eisenlohr bedank­te sich für die offe­nen Wor­te: „Ich habe ver­stan­den. Außer um gro­ße Plä­ne muss es auch dar­um gehen, die klei­nen Din­ge zuver­läs­sig zu erle­di­gen. Ein Geh­weg, der so kaputt ist, dass eine Frau mit Rol­la­tor dar­auf fast stürzt, muss zügig repa­riert wer­den.“ Für ihr ergän­zen­des „Dann kön­nen Sie der Stadt­ver­wal­tung auch wie­der ver­trau­en…“ gab es spon­ta­nen Bei­fall.

In Tennenbronn gingen die Stühle aus

In Ten­nen­bronn begann der Orts­rund­gang am Land­gast­hof Löwen. Gemein­de- und Ort­schafts­rat Patrick Fleig führ­te die Teil­neh­men­den vor­bei an der bis­he­ri­gen Fest­hal­le hin­auf zum Kurdo­bel und den geplan­ten Bau­plät­zen des Gebiets Berg­a­cker IV. „Das wer­den 13 Bau­plät­ze,“ erklär­te er. „Eigent­lich brau­chen wir mehr.“ Ten­nen­bronn, so Fleig, habe in den letz­ten Jah­ren meh­re­re Dut­zend Ein­woh­ner man­gels Wohn­bau­plät­zen an ande­re Gemein­den ver­lo­ren.

Gemein­de­rat Patrick Fleig zeigt Doro­thee Eisenlohr den Kurdo­bel

Die Grup­pe besich­tig­te auch den Platz für eine mög­li­che Aus­seg­nungs­hal­le ober­halb des katho­li­schen Fried­hofs und den Stand­ort der geplan­ten neu­en Fest­hal­le am Dorf­wei­her. Leer­stän­de ent­lang der Haupt­stra­ße, so Fleig, machen den Ten­nen­bron­nern zuneh­mend Sor­gen. Von Doro­thee Eisenlohr mit ihrer Erfah­rung in der Wirt­schafts­för­de­rung erhof­fe man sich gute Lösungs­im­pul­se.

Das Neben­zim­mer des Land­gast­hofs Löwen platz­te dann aus allen Näh­ten: Wir­tin Eve­lyn Wöhr­le und ihr Team muss­ten einen Stuhl nach dem ande­ren zusätz­lich her­ein­tra­gen. Nach­dem Doro­thee Eisenlohr sich und eini­ge ihrer Schwer­punk­te kurz vor­ge­stellt hat­te, wur­de hit­zig dis­ku­tiert. Es ging um Tou­ris­mus­för­de­rung, den Wunsch nach Stadt­fes­ten in allen Orts­tei­len, die Siche­rung der Ärz­te­nach­fol­ge und Leer­stands­ma­nage­ment. Fra­gen nach dem Füh­rungs­stil im Schram­ber­ger Rat­haus und der Wunsch nach mehr Selb­stän­dig­keit für ihre Ort­schafts­ver­wal­tung und den Bau­hof wühl­ten die Ten­nen­bron­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sicht­lich auf.

Inspi­riert vom Stich­wort „Bür­ger­be­tei­li­gung“ star­te­te die Kan­di­da­tin eine spon­ta­ne Umfra­ge: Rund die Hälf­te der Gäs­te konn­te sich einen gemein­sa­men katho­li­schen und evan­ge­li­schen Fried­hof vor­stel­len, wenn dies den Bau einer Aus­seg­nungs­hal­le begüns­ti­gen wür­de. Kom­plett dage­gen war nur eine Per­son.

Ort­schafts­rat Oskar Rapp woll­te von Doro­thee Eisenlohr noch wis­sen, ob sie sich schon mit dem Zustand der Stra­ßen in den Ten­nen­bron­ner Außen­ge­bie­ten beschäf­tigt habe. Sie hat­te prompt eine Ant­wort parat: „Erst heu­te Mor­gen hat mich ein wasch­ech­ter Ten­nen­bron­ner drei Stun­den lang durch die Außen­ge­bie­te gefah­ren. Die Schlag­lö­cher waren trotz guter Stoß­dämp­fer am Auto deut­lich wahr­nehm­bar…“

Vom 17. bis 19. Juni gibt es weitere Ortsteiltermine

In die­ser Woche besucht Doro­thee Eisenlohr die wei­te­ren Orts­tei­le: Am 17. Juni spricht sie um 19 Uhr in der Café­bar Majo­li­ka in der Tal­stadt. Am 18. Juni. ist sie in Schön­bronn: Los geht’s bereits um 17 Uhr mit dem Orts­rund­gang bei der Fir­ma Bant­le Trans­port GmbH. Besich­tigt wer­den meh­re­re Unter­neh­men und die Bibel­er­leb­nis­welt Schön­bronn. Um 19 Uhr star­tet die Ver­an­stal­tung im Löwen. Auf dem Sul­gen tref­fen sich Inter­es­sier­te am 19. Juni um 18 Uhr zum Rund­gang an der Turn- und Fest­hal­le Sul­gen und danach ab 19 Uhr in der Gast­stät­te Kreuz.

Alle Ter­mi­ne fin­den sich auch online unter www.dorothee-eisenlohr.de/termine