Polizei im Einsatz. Symbol-Foto: gg

DEISSLINGEN – Drei ver­letz­te Auto­fah­rer und eben­so vie­le schwer demo­lier­te Autos stan­den am Mitt­woch­mor­gen nach einem hef­ti­gen Unfall im Bereich der Anschluss­stel­le Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen auf der  A 81 in Rich­tung Stutt­gart.

Gegen 7.40 Uhr fuh­ren zwei Last­wa­gen und ein Auto hin­ter­ein­an­der
auf dem Beschleu­ni­gungs­strei­fen der Anschluss­stel­le in Rich­tung Stutt­gart. Wäh­rend die bei­den LKWs, dar­un­ter ein Sat­tel­zug, auf den rech­ten Fahr­strei­fen wech­sel­ten, fuhr der Mer­ce­des gleich auf die Über­hol­spur. Dort kam mit hoher Geschwin­dig­keit ein Mar­ken­ge­nos­se ange­braust, gefolgt von einem eben­so schnel­len VW Golf.

Der 52-jäh­ri­ge „Ein­fäd­ler“ hat­te auf den über­ho­len­den Ver­kehr nicht geach­tet und ver­sperr­te den Weg. Der über­ho­len­de Mer­ce­des­fah­rer brems­te zwar noch voll ab, konn­te aber einen Auf­fahr­un­fall nicht mehr ver­hin­dern. Der Auf­prall war so hef­tig, dass es sei­nen Wagen dreh­te.
Die Fah­re­rin im nach­fol­gen­den VW konn­te auch nicht mehr brem­sen und stieß fron­tal mit dem sich dre­hen­den Mer­ce­des zusam­men.

Die­se bei­den Fahr­zeu­ge blie­ben total beschä­digt auf der Auto­bahn ste­hen. Den Wagen des Unfall­ver­ur­sa­chers hat­te es beim Auf­prall kräf­tig nach vor­ne gescho­ben, bevor er nach etwa 500 Metern auf dem Stand­strei­fen zum Ste­hen kam. Die drei Auto­fah­rer wur­den alle leicht ver­letzt. Der
Ret­tungs­dienst war vor Ort. Die betei­lig­ten Fahr­zeu­ge muss­ten
abge­schleppt wer­den.

Ins­ge­samt schätzt die Poli­zei den Sach­scha­den auf zir­ka 55.000 Euro. Der Füh­rer­schein des Unfall­ve­r­u­sa­chers wur­de nach dem Unfall beschlag­nahmt. Gegen ihn wird wegen Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung und fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung ermit­telt. Auf der Auto­bahn stau­te sich der Ver­kehr auf einer Län­ge von bis zu drei Kilo­me­tern.