Falsche Polizisten Fragen am Telefon nach Bargeld und Wertgegenständen

ROTTWEIL – Am Mittwochmittag sind bei zwei Rottweiler
Bürgern Anrufe eines angeblichen Polizeibeamten eingegangen, der sie, unter Verwendung einer Legende, nach Aufbewahrungsorten von Bargeld, Wertgegenständen und Kontodaten ausfragte. Beide reagierten richtig
und verständigten sofort die Polizei.

Die Methode solcher Anrufer ist nicht neu. Sie geben vor,
beispielsweise Polizeibeamte zu sein, erschleichen mit wechselnden Legenden das Vetrauen ihrer Gesprächspartner und fragen sie über Bargeld, Wertsachen und andere sensible Dinge aus. Das Perfide an der Sache ist, dass in den meisten Fällen die verwendete Telefonnumer,  die beim Opfer auf der Telefonanzeige erscheint, tatsächlich zur angegebenen Behörde gehört. Sie ist jedoch vorgetäuscht. Im Fachjargon spricht man hier vom so genannten Call ID Spoofing.

Folgen solcher Anrufe können Einbrüche in die betreffenden Objekte sein oder das direkte Abholen der „Beute“ zur sicheren Verwahrung. Trotzdem in den Medien schon des Öfteren über derartige Straftaten berichtet wurde, fallen immer wieder gutgläubige Bürgerinnen und Bürger auf die Methode herein. Um dies in unserer Region zu verhindern warnt die Polizei eindringlich vor solchen Anrufen und rät:

1. Die Polizei wird sie nie anrufen, um bei ihnen zu erkunden, was
sie an Bargeld und Schmuck zu Hause haben und wie sie es verwahren.
Wenn ihnen solche Fragen von angeblichen Polizisten am Telefon
gestellt werden, müssen sofort alle Alarmglocken schrillen.

2. Verraten sie am Telefon keinesfalls sensible Informationen,
egal welcher Art (häuslicher Bargeldbestand, Wertsachen,
Kontodaten…)

3. Vertrauen sie der sichtbaren Telefonnummer nicht. Auch wenn die
angezeigte Nummer tatsächlich die der Polizei oder einer anderen
Behörde sein sollte, heisst das nicht automatisch, dass der Anrufer
auch dort arbeitet.

4. Übergeben sie nie Wertsachen und Bargeld „zur sicheren
Verwahrung“ an Personen, die sie nicht kennen und tätigen sie auch
keine Zahlungen. Behördern werden sie nie per Telefon zu
irgendwelchen Zahlungen auffordern.

5. Merken sie sich die auf ihrer Telefonanzeige erscheinende
Telefonnummer, brechen sie das Telefonat ab und verständigen sie die
Polizei.

Weitere Informationen erhalten sie bei der kriminalpolizeilichen
Beratungsstelle ihres Landkreises oder im Internet unter
www.polizei-beratung.de

 

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