Das Poli­zei­re­vier Schram­berg hat am Mitt­woch, 24. Janu­ar wie­der  bei zwei groß ange­leg­te Stand­kon­trol­len mit jeweils neun Beam­ten die Auto­fah­rer über­prüft.

Zwi­schen 15 und 17 Uhr hat­ten die Beam­ten eine Kon­troll­stel­le in Schiltach-Vor­der­le­hen­ge­rich­t/B 294 ein­ge­rich­tet. „Danach ver­leg­ten die Beam­ten nach Schram­berg in die Bahn­hof­stra­ße – direkt vor das Poli­zei­re­vier – und kon­trol­lier­ten dort den gesam­ten Fahr­zeug­ver­kehr“, so  Jür­gen Lede­rer, der Lei­ter des  Poli­zei­re­viers Schram­berg.

Bei den bei­den Kon­trol­len haben die Poli­zis­ten teil­wei­se erheb­lich Ver­stö­ße fest­ge­stellt. In Schiltach Vor­der­le­hen­ge­richt haben sie einen tele­fo­nie­ren­den Auto-Fah­rer sowie drei  Gurt­muf­fel erwischt.

Ungesicherte Ladung

An der Kon­troll­stel­le in Schram­berg fiel zunächst ein Klein-Lkw auf, der sei­ne Ladung auf der Prit­sche nicht gesi­chert hat­te. Das gesam­te Arbeits­ma­te­ri­al der Bau­fir­ma lag lose auf der Lade­flä­che. Es han­del­te sich um einen Die­sel­ka­nis­ter sowie zahl­rei­che Stahl­stüt­zen und -stre­ben.“ Von sol­chen Ladungs­ge­gen­stän­den geht eine erheb­li­che Gefahr aus, da sie auf die Fahr­bahn fal­len und schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le ver­ur­sa­chen kön­nen“ erläu­tert Lede­rer. Den ver­ant­wort­li­chen Fah­rer erwar­tet nun ein emp­find­li­ches Buß­geld. Außer­dem muss­te er sei­ne Ladung vor Ort sicher befes­ti­gen.

Ein Fah­rer wird ange­zeigt, weil er ein Kind ohne jeg­li­che Siche­rung im Fahr­zeug beför­der­te. Den VW-Lupo eines 19-jäh­ri­gen nah­men die Beam­ten genau­er unter die Lupe, weil er auf­fal­lend tie­fer gelegt war. Ins­be­son­de­re an der Vor­der­ach­se war das Fahr­zeug so tief, dass die Rei­fen bereits an den Innen­kot­flü­geln gestreift haben. Da sich dies auch auf die Ver­kehrs­si­cher­heit aus­wirkt, ist die Betriebs­er­laub­nis des VW erlo­schen. Auch den 19-Jäh­ri­gen haben die Beam­ten ange­zeigt. Außer­dem muss er sein Fahr­zeug wie­der in einen ord­nungs­ge­mä­ßen Zustand ver­set­zen und dann dem TÜV vor­füh­ren.

Ohne Führerschein

Eben­falls an der Kon­troll­stel­le in Schram­berg fiel den Beam­ten gegen 18 Uhr ein Auto auf, das unmit­tel­bar vor der Kon­troll­stel­le wen­de­te. Nach einer kur­zen Ver­fol­gung und Über­prü­fung des Fahr­zeug­len­kers war die Moti­va­ti­on des 60-jäh­ri­gen Fah­rers klar: Er hat­te kei­nen Füh­rer­schein. Die­ser war ihm gericht­lich mit einer Sperr­frist bis März 2018 ent­zo­gen wor­den. „Ärger­lich, denn die­se Fahrt wird sich sicher­lich nega­tiv auf eine Wie­derertei­lung der Fahr­erlaub­nis aus­wir­ken“, mut­maßt Lede­rer.

Dar­über hin­aus haben die Beam­ten auch an der Kon­troll­stel­le in Schram­berg vier Fahr­zeug­len­ker ohne Sicher­heits­gurt fest­ge­stellt.