Ein 42-jähriger Autofahrer zeigte sich in  der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag besonders uneinsichtig und dabei noch äußerst renitent. Der polnische Staatsangehörige war Zeugen wegen unmöglicher Fahrmanöver in einem Wohngebiet aufgefallen.

Eine Streife konnte den Mann in der Florianstraße stellen und kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Diese wurde ihm bei einem Alkoholunfall im Juli des vergangenen Jahres entzogen. Dem 42-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Der Mann verhielt sich zu diesem Zeitpunkt noch einsichtig. Er begab sich nach Hause.

Nur wenige Stunden später fiel der Beschuldigte an einer Tankstelle m Bereich der Bildechinger Steige abermals durch haarsträubende Fahrmanöver auf. So driftete er mit hoher Geschwindigkeit auf das Gelände der Tankstelle. Vor der eintreffenden Polizei flüchtete er zunächst zu Fuß.

Die Beamten konnten den 42-Jährigen jedoch einholen und vorläufig festnehmen. Der vor wenigen Stunden noch einsichtige Beschuldigte zeigte sich nun aber von einer ganz anderen Seite. Er leistete heftigen Widerstand und konnte nur mit Hilfe von unerschrockenen Zeugen fixiert und überwältigt werden.

Die beiden Polizeibeamten wurden von dem Beschuldigten körperlich massiv angegriffen. Infolge der Widerstandhandlungen erlitten die Beamten erhebliche Verletzungen an Armen und Beinen. Für den Beschuldigten hat der Vorfall schwerwiegende strafrechtliche Konsequenzen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft in Rottweil wegen Straßenverkehrsgefährdung, Wiederstand gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.