Mit 200 Sachen durch den 120-er Bereich: Geschäftsmann droht saftige Geldbuße und ein Fahrverbot

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REGION ROTTWEIL. Die Verkehrspolizei hat am Mittwoch auf der A81 beim Parkplatz „Hasenrain“ Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen und zahlreiche Autofahrer ertappt, die zu schnell unterwegs waren. Das berichtet die Polizei. Dem schnellsten Fahrer von allen, einem Geschäftsmann, droht nun eine Geldbuße von 700 Euro und ein mehrmonatiges Fahrverbot.

Auf dem dortigen Streckenabschnitt zwischen Sulz und Oberndorf gilt derzeit ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde, weil es wegen der Baustellen ein paar Kilometer weiter in Richtung Singen immer wieder zu Rückstaus und Behinderungen komme, begründet das die Polizei. Ihre Kontrollstelle – offenbar gut platziert: Die Beamten haben nach Angaben des Polizeipräsidiums Konstanz innerhalb weniger Stunden mehr als 5000 Fahrzeuge gemessen.

358 Verkehrsteilnehmer ignorierten laut Polizeibericht das Limit. 14 waren so schnell, dass sogar ein Fahrverbot droht.

Der Schnellste, ein Geschäftsmann, der mit einer Mercedes-C-Klasse unterwegs war, raste sogar mit mehr als 200 Kilometer pro Stunde durch die Messstrecke. Ihn erwarten laut Polizei nun ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die Polizei appelliert an die Vernunft der Autofahrer. „Nicht ohne Grund gibt es Tempolimits und Beschränkungen auf Autobahnen. Raserei ist oft Grund für Unfälle mit schweren Personenschäden“, so ein Sprecher des Präsidiums.

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