Alkohol am Steuer. Symbolbild: privat

Die Poli­zei in Schram­berg hat einen voll­trun­ke­nen Auto­fah­rer aus dem Ver­kehr gezo­gen. Sat­te 2,9 Pro­mil­le maßen die Beam­ten, als sie den mann pus­ten lie­ßen. Er hat­te zuvor schon einen Unfall gebaut und ist einem Unbe­tei­lig­ten ins Auto gefah­ren. Die­sen Fah­rer sucht die Poli­zei nun als Zeu­gen.

Ein 49-jäh­ri­ger, voll­trun­ke­ner Auto­fah­rer hat am Mitt­woch gegen 12.15 Uhr sein Auto bis zur Fahr­un­fä­hig­keit demo­liert und dabei einen ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer tou­chiert.

Die Beam­ten des Poli­zei­re­viers Schram­berg wur­den zunächst zu einem ver­las­se­nen Auto in der Geiß­hal­den­stra­ße geru­fen, aus wel­chem Öl aus­lau­fen wür­de. Vor Ort stell­ten die Poli­zis­ten fest, dass tat­säch­lich eine beträcht­li­che Men­ge Moto­ren­öl aus dem Fahr­zeug lief.

Wie Zeu­gen berich­te­ten, sei der offen­bar betrun­ke­ne Fah­rer zunächst gegen den Rand­stein gefah­ren. Dabei ist das rech­te Vor­der­rad sei­nes Seats beschä­digt wor­den. Die Ölwan­ne riss auf. Anschlie­ßend ist der Mann gegen ein an der Ampel­an­la­ge war­ten­des sil­ber­nes Auto gesto­ßen. Der offen­bar älte­re Fah­rer die­ses Fahr­zeugs habe dies aber nicht bemerkt und sei anschlie­ßend wei­ter gefah­ren, erfuhr die Poli­zei.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich zu Fuß, woll­te kur­ze Zeit spä­ter aber wie­der zu sei­nem Auto zurück­keh­ren. Beim Anblick der Poli­zis­ten über­leg­te er es sich jedoch anders und ver­such­te, erneut abzu­hau­en. Sein Plan miss­glück­te aber: Die Beam­ten fan­den kur­ze Zeit spä­ter in der­sel­ben Stra­ße.

Nach­dem eine Atem­al­ko­hol­über­prü­fung einen Wert von knapp drei Pro­mil­le ergab, wur­de der Ver­kehrs­sün­der zur Blut­ent­nah­me in die Heli­os Kli­nik Rott­weil mit­ge­nom­men. Die Poli­zei sucht nun den älte­ren Fah­rer des sil­ber­nen Autos. Hin­wei­se zu die­sem Fah­rer oder des­sen Fahr­zeug nimmt das Poli­zei­re­vier Schram­berg unter der Ruf­num­mer 07422 2701–0 ent­ge­gen.