Symbolbild: him

ZIMMERN – Auf ein angeb­li­ches Schnäpp­chen hat ein 65-jäh­ri­ger Mann rich­tig reagiert. Nach­dem er über ein Zei­tungs­in­se­rat auf ein güns­ti­ges Wohn­mo­bil auf­merk­sam wur­de und dar­auf­hin den „Ver­käu­fer” kon­tak­tier­te, kamen ihm auf­grund des doch sehr güns­ti­gen Ange­bots Zwei­fel und er ent­schied sich, die Poli­zei um Rat zu fragen.

Bei der Über­prü­fung stell­te sich her­aus, dass es sich bei dem Schnäpp­chen um eine Betrugs­ma­sche han­delt. Vor­ge­hens­wei­se: Angeb­li­che Ver­käu­fer bie­ten gebrauch­te Wohn­mo­bi­le zu einem Preis an, der cir­ca 50 Pro­zent unter dem Markt­preis liegt. Als
Adres­se bezie­hungs­wei­se Ver­käu­fer wer­den hier­bei Daten von tat­säch­lich exis­tie­ren­den Unter­neh­men angegeben.

Ledig­lich die Kon­takt­da­ten, wie bei­spiels­wei­se E-Mail Adres­se oder tele­fo­ni­sche Erreich­bar­keit wer­den aus­ge­tauscht. Bei dem anschlie­ßen­den Kon­takt zwi­schen Inter­es­sent und „Ver­käu­fer” wird über den Kauf­preis ver­han­delt und ein Trans­port für
etwa 400 Euro ange­bo­ten, da sich das Wohn­mo­bil noch im Aus­land befin­det. Nach einer Eini­gung sol­len Kauf­preis und Trans­port­kos­ten vom Käu­fer auf ein Treu­hand­kon­to im Aus­land über­wie­sen werden.

Ist die­se Über­wei­sung durch­ge­führt, wird kein Wohn­mo­bil gelie­fert und die „Ver­käu­fer” sind ab die­sem Zeit­punkt nicht mehr erreich­bar. In Baden-Würt­tem­berg sind ähn­lich gela­ger­te Vor­fäl­le bekannt. Hin­wei­se neh­men alle Poli­zei­dienst­stel­len entgegen.